Wandern mit Edith Danzer

10 Must-Haves beim Wanderrucksack packen

Die richtige Ausrüstung zum Wandern

Der Berg ruft! Zeit zum Wanderrucksack packen. Am liebsten starte ich zwar mit leichtem Wandergepäck, doch trotzdem sollte nichts fehlen. Kleidung zum Wandern, eine Mütze, eine Wander-Regenjacke und Sonnencreme sind ohnehin Pflichtprogramm für meine Ausrüstung zum Wandern. Auch Wasser, und zwar reichlich, habe ich in meinem Wanderrucksack mit dabei. So bleibe ich trotz vertrockneter Quellen oder nicht einkalkulierten Umwegen hydriert. Bei meiner persönlichen Hitparade der 10 nützlichen Gegenstände für die richtige Ausrüstung zum Wandern handelt es sich um Utensilien, die eine Tageswanderung komfortabler und vielleicht auch ein wenig sicherer machen. Also auf geht’s und los zum Wanderrucksack packen.

Wandern mit Edith Danzer

1. DAS FETZERL: Unverzichtbare Ausrüstung zum Wandern

So unscheinbar das „Fetzerl“ (österreichisch für: ein kleines Stoffstück) auch ist, so genial ist seine Funktion. Das „Fetzerl“ ist also eines der ersten Dinge, die wir in den Wanderrucksack packen. Mindestens ein Wechselshirt ist Standard für meine Kleidung zum Wandern. Aber der schweißnasse Hosenbund, dort wo der Rucksack beim Aufstieg aufgelegen ist, stört das ungetrübte Gipfelglück. Also einfach das „Fetzerl“ vor der Wanderung unter die Hose schieben und über den Bund klappen! So bleibt die Wanderhose trocken, die Nieren sagen Danke und das nasse „Fetzerl“ wandert am Gipfel in den Wanderrucksack.

2. SCHNAPS: Anstoßen nach einer langen Bergtour

Natürlich nur zum Desinfizieren von Schürfwunden! 😉 Obwohl, so ein gutes Vogelbeerschnapserl nach einer langen Bergtour auch zum Anstoßen ideal ist – und natürlich mit Vorsicht genossen werden sollte. Darum ist ein Flachmann eigentlich Pflicht beim Wanderrucksack packen!

3. KRAFTFUTTER: Energie mit in den Wanderrucksack packen

Wer flotten Schrittes in den Bergen auf Hochtouren oder kleineren Wanderungen unterwegs ist, der weiß, dass sich mit knurrendem Magen nur schlecht wandern lässt. Perfekt geeignet als Snack für Wanderungen sind etwa selbst gemachte Energy-Balls, Schokolade oder Nüsse.

4. LEICHTE POWERBANK: Dass auch der Technik nicht die Energie ausgeht

„Klick, klick, klick“ – macht das Handy, um all die wunderschönen Ausblicke und Glücksmomente einzufangen. Dann noch schnell die Wetter – App checken. Vielleicht noch die Wanderroute via GPS aufzeichnen oder mit der Taschenlampe den Weg ausleuchten… und schon ist der Akku leer! Und das eventuell genau in jenem Moment, in dem man aufgrund eines Notfalls dringend Hilfe alarmieren müsste. Darum liegt in meinem Rucksack eine vollständig geladene, leichte Powerbank. Unverzichtbare Ausrüstung zum Wandern!

5. SALZ: Für die Extraportion Natrium in der Wander-Trinkflasche

Tropfen für Tropfen läuft uns bei anstrengenden Hochtouren und langen Wanderungen der Schweiß aus den Poren. Ein bis zwei Liter Schweiß pro Stunde verliert ein Mensch bei sportlicher Belastung unter Hitzebedingungen. Da braucht der Körper nicht nur Wasser, sondern es fehlt auch an Natrium. Also eine Messerspitze Salz in die Wander-Trinkflasche – vielleicht noch ein paar Spritzer Zitronensaft – und man ist fürs Erste gut versorgt. Als hilfreich erweisen sich hier die Mini-Salzpackungen aus dem Flugzeug, die einfach bei Bedarf in die Wander-Trinkflasche gekippt werden. Wer jedoch wie ich das Salzwasser lieber unterm Surfbrett als in der Trinkflasche hat: Einfach ein paar Salzbrezeln in den Wanderrucksack packen und am Gipfel knabbern. Schmeckt besser, und füllt ebenfalls das Salzdepot wieder auf.

6. GROSSES HALSTUCH: Allrounder-Ausrüstung zum Wandern

Ein schneidiger Gipfelwind lässt die Ganslhaut wachsen! Oder haben schon zu viele Sonnenstrahlen die Schultern geküsst? Oder war der Bergsee zu verlockend und man möchte sich nach einem Sprung ins kühle Nass abtrocknen? Oder will man einfach fürs Gipfelpicknick eine Tischdecke improvisieren? Für all diese Zwecke habe ich immer ein großes Halstuch im Wanderrucksack. Es wärmt, schützt, trocknet, bietet eine gediegene Unterlage für eine Jause und bei einem Nickerchen ist es ein perfektes Kopfkissen.

7. MESSER: Scharfer Begleiter im Wanderrucksack

Egal, ob Multifunktionsmesser oder einfacher „Klachipoppn“ oder „Feitl“, wie man im SalzburgerLand sagt. Ein kleines Messer darf beim Wanderrucksack packen nicht fehlen! Spätestens, wenn man einen Steinpilz am Wegesrand findet oder die Hartwurst bei der Gipfeljause nach einer feinen Klinge verlangt, freut man sich über diesen – hoffentlich scharfen – Begleiter.

8. STIRNLAMPE: Bringt Licht in den Wald

Das Wetter schlägt um und es wird früher dunkel als erwartet? Die Wurzeln am Wegrand sind kaum noch im Restlicht des Tages zu sehen – dann schnell raus mit der Stirnlampe und sicher runter vom Berg. Manchmal kann es auch trotz guter Vorbereitung und Routenplanung später werden und deswegen ist eine kleine Stirnlampe immer bei meiner Ausrüstung zum Wandern mit dabei.

9. PLASTIKSACK: Rauf und Runter ein guter Begleiter

Ein einfacher Plastiksack oder ein wasserdichter „Dry-Bag“ sichern mir bei einer Tour bei unbeständigem Wetter trockene Kleidung zum Wandern. Denn nichts ist unangenehmer, als nach einem Regenguss am Gipfel den Rucksack zu öffnen und festzustellen, dass die trockene Wander-Regenjacke bereits durchnässt ist. Später verstaut man im Plastiksack den gesamten Abfall, der bei der Gipfeljause entstanden ist. Oder man findet am Rückweg Eierschwammerl und Herrenpilze – dann kommt das Sackerl besonders gelegen.

10. RETTUNGSDECKE & TRILLERPFEIFE: Erste Hilfe am Berg

Ein Erste-Hilfe-Paket ist fixer Bestandteil meines Rucksacks. Für kleine Tagestouren sind in diesem Set Pflaster, Tape, Kompressen, Desinfektionsspray und Wundnahtstreifen. Aber auch eine Trillerpfeife – um auf sich aufmerksam zu machen – und eine Rettungsdecke. Diese leichtgewichtige Decke ist besonders nützlich: Um bei einem Unfall den Körper vor Kälte und Auskühlung zu schützen kommt die silberne Seite nach innen. Um sich vor Hitze zu schützen, baut man daraus ein Sonnensegel – wobei die goldene Seite nach unten schaut.

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