BIKE-PARADIES Osttirol

Bergbauernkultur, Dolomitenflair und eine Weltreise im Handtaschenformat: AKTIV in den ALPEN-Autorin Susa Schreiner war auf Spurensuche in Tirols Osten und hat fünf gute Gründe mitgebracht, warum auch Sie dieses Jahr unbedingt zum Radfahren nach Osttirol fahren sollten.

Grund 1:
Eine Weltreise im Taschenformat mit dem Bike

Mit ein bisschen Fantasie und Forschergeist kann man im Nationalpark Hohe Tauern auf engstem Raum alle typischen Weltreise-Szenarien entdecken: Vom arktisch-anmutenden Gletschermassiv, über Südseeflair an der Hohen Grube bis zur Mondlandschaft ähnlich der Sahara. Das Gute daran: Sie müssen keinen Meter mit dem Flugzeug dafür fliegen, stattdessen genießen Sie auf ihrer persönlichen Bike-Weltreise Tiroler Speckknödel, während Sie sich am Yukon River wähnen. Die globalen Hotspots auf einen Streich, für alle Bike-Nomaden: 

Südpol-Feeling am Großvenediger: Hoch oben im Virgental befindet sich eines der größten und imposantesten Gletscherplateaus der Ostalpen. Gewaltige Eismassen ziehen hier ins Tal während der Wind eisig vom Gipfel des Großvenedigers pfeift. Mit dem Bike geht es bis zur Johannishütte (2.116 m). Von hier sind es nurmehr 2 Stunden zu Fuß in die „Osttiroler Antarktis“.

Südseeflair auf 2.700 Metern Höhe: Ebenfalls in der Venedigergruppe befindet sich zwischen Clara- und Essener-Rostockerhütte die Hohe Grube mit ihrer hochalpinen Seenlandschaft. Grünes Wasser und feiner Sandstrand inklusive – gut, die Wassertemperaturen sind nichts für Warmbader, aber das Flair passt. 

Mondlandschaften wie in der Wüste: Wer sich einmal wie Laurens in Arabien fühlen möchte, läuft den Sudetendeutschen Höhenweg. Er liegt zwischen dem Kals-Matreier-Törlhaus und der Sudetendeutschen Hütte. Der Aussichtspfad wechselt urplötzlich so scheint es von lieblich-grün auf ödes braun. Wüstenartig und bizarr zeigt sich die Landschaft und bietet einen tollen Einblick, wie die Lebensbedingungen beispielsweise in der Sahara sein müssen. 

Kanadafeeling im Herzen Osttirols: Der Gletscherfluss Isel zählt zu den letzten freifließenden Gewässern der Alpen. Seinem Weg von der Quelle vom Umbalkees bis nach Lienz ist wild und ungezähmt. Das Wasser bahnt sich  jedes Jahr aufs Neue einen weitverzweigten Weg – ähnlich dem Yukon River in Nordkanada. Den 54 Kilometer langen Fluss kann man perfekt mit dem E-Bike abfahren und auf Entdeckertour gehen.

Grund 2:
Bike und Hike im Überfluss

Kaum eine Region ist so prädestiniert für Bike- und Hike-Touren wie Osttirol. Gründe dafür gibt es genug. Die Zustiege über die langen Täler Osttirols lassen sich mit dem E-Bike energiesparend abkürzen. Denn am Talende angekommen wartet eine Armada an 3000er-Gipfeln bestiegen zu werden. Mehr als ein Drittel aller Dreitausender liegen in Osttirol, was in Ziffern 266 bedeutet. Darunter der prominenteste und höchste Österreichs: der Großglockner (3798 m). Nicht minder schön und gleichermaßen bekannt wie ein bunter Hund: der 3.666 Meter hohe Großvenediger. 

Ganz gemütlich und ein bisschen wie in früheren Zeiten geht es zum Toureinstieg  über traumhaft schöne Wege zu den Ausgangspunkten der vielen Berg-Beautys. 

Auf Tour lohnt es sich die Bergkameraden genau zu inspizieren, denn eventuell begegnen Sie beispielsweise Sigi Hatzer. Der Osttiroler Bergführer war schon 1000 Mal auf dem Großvenediger, ein Ende ist nicht in Sicht. Oder Sie haben Glück, Andreas Rofner,  Ranger des Nationalparks Hohe Tauern zu treffen, er hat nachweislich alle Dreitausender in Osttirol bestiegen.

Eine besonders schöne Akklimatisationstour, beispielsweise für eine Besteigung des Großglockners über den Stüdlgrat, ist eine Bike- und Hike-Tour auf die 3.088 Meter hohe Kendlspitze. Ausgangspunkt ist Kals am Großglockner, von hier geht es es mit dem E-Bike über den Pahlberg auf rund 2.300 Meter zum Ausgangspunkt der Bergtour. Ab jetzt geht es zu Fuß über das Hochtour und einem Meer an Edelweißblumen weiter zum Einstieg in eine fantastische Gratkletterei zum Gipfel. Die Kendlspitze bietet wahrlich einen Logenplatz, was die Sicht auf Großvenediger und Großglockner angeht und führt doch ein eher beschauliches Dasein. Gut für die wenigen Bergsteiger, die hier unterwegs sind – haben sie doch den Berg so gut wie für sich. Mit seiner Ausgesetztheit und Kletterei im dritten Schwierigkeitsgrad ist die Kendlspitze eine perfekte Eingehtour für den begehrten Stüdlgrat am Großglockner. Zurück bei den Bikes geht es dann gemütlich und knieschonend zurück nach Kals. Die Tour ist keine Einsteigertour, wer über keine ausreichenden Alpin- und Klettererfahrungen verfügt, sollte einen Bergführer buchen. 

Grund 3:
Bike und Climb in Traumgebieten

Klettern in Osttirol, das bedeutet Dolomitenflair in einer authentischen Landschaft, umgeben von mächtigen Bergen. Klettern in Osttirol bedeutet aber auch: weniger Masse, dafür mehr Klasse.  Bleibt nur die Frage: Matrei oder Lienz? Alpenhauptkamm oder Dolomiten? Keine leichte Frage, deswegen sollte man beide Regionen in Angriff nehmen. Zur Wand geht es bequem mit dem E-Bike: das spart wertvolle Energie und macht dennoch die Muskeln schon mal warm.  

Matrei: Klettergarten Falkenstein
Die Biketour zum Falkenstein ist definitiv ein Schmankerl, vor allem mit elektrischer Unterstützung, denn die Straße zum 70 Einwohner zählenden Bergbauerndorf Glanz schlängelt sich in vielen Kurven teils steil bergwärts auf gut 1.500 Meter Höhe. Die Fahrt führt vorbei an vielen Almwiesen, wo im Sommer das neugierige Vieh seine Schnauzen über den Zaun beugt und die Radfahrer neugierig ins Visier nimmt. Währenddessen saugen die Biker mit großen Augen die imposante Landschaft in sich auf, die geprägt ist von steilen Bergwiesen und kleinen sonnenverbrannten Höfen, die sich malerisch in die Hänge einfügen und von einer langen, entbehrungsreichen Geschichte zeugen. Oben angekommen, präsentiert sich stolz der Falkenstein seinen neugierigen Betrachtern. Jetzt heißt es Räder abstellen und in wenigen Minuten zu Fuß zum mächtigen Felsmassiv laufen.   Der Klettergarten ist aufgeteilt in „Das Reich der Schwalben“, „Kleiner Falkenstein“ und „Großer Falkenstein“. In den Händen hält man Dolomit, mal glatt wie Marmor, mal rau, mal mit Rissen durchzogen, mal mit Leisten. Vielseitig und abwechslungsreich ist die Kletterei – und technisch. 

Insgesamt stehen rund 145 Routen zur Verfügung – die meisten im 7. und 8. Grad. Die südseitige Ausrichtung macht den Falkenstein zum Top-Kletterspot für Frühjahr und Herbst. Wenn der Sommer sehr heiß ist, kann es auch auf 1500 Metern Höhe ab und an zu warm werden, um genussvoll zu klettern. Weswegen die Bilder hier auch von einem Kletterausflug im November 2018 zeugen, unschwer zu erkennen an den goldgelb-gefärbten Lerchen und dem ersten Schnee auf der anderen Talseite. 

Lienz: Klettergarten Kreithof
Eine ganz andere Landschaftskulisse eröffnet sich hingegen in Lienz, wo im Banne der schroffen Lienzer Dolomiten das beschauliche Sportklettergebiet „Kreithof“ liegt. 

Seinen Namen hat der Klettergarten vom Bergbauernhof, auf dessen Gelände man das Rad oder E-Bike abstellt. Der Fels ist südseitig ausgerichtet, ist aber auch an heißen Sommertagen ein lohnendes Kletterziel,  die vielen Bäume sorgen für angenehmes Klima und ausreichend Schatten. Der Kalkriegel zieht sich über 10 Sektoren und bietet von ganz leicht bis ganz schwer alles, was sich Kletterer für einen gelungenen Tag wünschen. Die Biketour zum Kreithof verläuft über den „sogenannten“ Rodelweg, eine breite Forststraße. Schön schattig, kein Autoverkehr und für passionierte Radfahrer eine nette Anfahrt – mit oder ohne Elektroantrieb. Wer möchte kann nach dem Klettern noch die Mautstraße zur Dolomitenhütte hochradeln – durchaus gegen Abend empfehlenswert, da dann nicht mehr so viel Autoverkehr herrscht. Ansonsten empfiehlt sich nach dem Klettertag ein Einkehrschwung im Kreithof samt Traumpanorama auf die Lienzer Dolomiten und einem Eiskaffee mit dick geschlagener Bergbauernsahne und frisch gepflücktem Minzblatt aus dem eigenen Garten.

Grund 4:
Bike und Bergbauerngeschichten erleben

In einer wesentlichen Sache hebt sich Osttirol signifikant vom restlichen Bundesland Tirol ab. Osttirol kennt keinen Massentourismus, lehnt diesen kategorisch ab. Osttiroler sind quasi die Gallier von Tirol: Sie haben ihren eigenen Kopf und wehren sich seit jeher beispielsweise gegen den Bau von Liftanlagen. Auch große Hotels und weitere  touristischen Gimmicks sucht man hier vergebens. Die Osttiroler, und hier die Villgratener werben stattdessen gleich mit dem Slogan: Kommen Sie zu uns, wir haben nichts. Wobei das nichts eine ganze Menge ist: intakte Natur, Ruhe, Abgeschiedenheit und lebendige Bergbauerngeschichten! Es lohnt sich auf Radtour viel Zeit zum Einkehren einzuplanen und genau hinzuhören – vielleicht haben Sie das Glück eine der vielen Geschichten und Mythen aufzuschnappen. Wenn nicht, dann bieten wir eine kleine Auswahl samt passender Biketour: 

Villgratental: Almromantik und wilde Wilderergeschichten
Das Villgratental gehört für Biker, mit oder ohne E-Antrieb, definitiv auf die „Place-to-be“-Liste. Eine besonders schöne Tour, die je nach Kondition, Lust, Laune und Genussfaktor als Halb- oder Tagesaktion geplant werden kann, ist als „Berg-Rad-Weg Innervillgraten Nummer 105“ ausgeschildert. Wer seine Unterkunft in Sillian hat, kann by fair means von dort starten, vor allem mit einem E-Bike ein Klacks. Der Autoverkehr ins Villgratental ist überschaubar und mit einer halben Stunde zusätzlicher Fahrzeit auch zeitlich gut kalkulierbar. Oben angekommen, bekommt man einen ersten Eindruck, was die Schönheit des Tales betrifft: Unverbaute Hänge, auf denen viele Kühe und noch mehr Schafe weiden, nur unterbrochen von alten, sonnenverbrannten Bauernhöfen, die von einer langen Tradition samt Kultur und einem harten Leben erzählen. Und irgendwie auch die Sturheit der Bewohnen widerspiegeln. 

Stur, weil die Außervillgratener (das Tal wird in Außer- und Innervillgraten getrennt, und diese Trennung wird von den Einheimischen sehr ernst genommen!) erfolgreich den Bau einer Skiliftanlage torpedierten. Die Natur und ihre Schafe sind ihnen wichtiger und abhängig machen vom Tourismus? Auf keinen Fall!  Und so wurde auch keinen Hotelbauanträgen stattgegeben, die größte Unterkunft im Tal ist der Gannerhof in Innervillgraten. Ein besonders schöner Bauernhof, der mit viel Liebe innen in ein Hotel umgestaltet wurde, samt Gastwirtschaft mit Haubenküche. 

Aber kommen wir zur Radtour zurück. Diese geht von Außervillgraten über breite Forstwege an steilen Almwiesen vorbei. Es duftet nach Blumen, die Bienen zischen an einem durch während einen die Schmetterlinge regelrecht umgarnen – Romantik macht sich breit … Aber Achtung: Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, sollte seinen Akkustand im Auge behalten, derzeit sind die Ladestationen noch wenig ausgebaut. 

Der Radweg Nr. 105 geht auf Höhe der Bergbauernhöfe in stetem Wechsel bergauf und -ab. Immer äußerst panoramareich in Richtung erstem Etappenziel, der Unterstalleralm. 

Hier angekommen rauscht links der Wasserfall und lockt rechts die Almterrasse. Nach einer kurzen Erfrischung fallen die  letzten Kehren hinauf zur Oberstalleralm dann gar nicht mehr groß ins Gewicht. Oben angekommen lenkt man sein Bike durch ein denkmalgeschütztes Almdorf mit 18 sonnenverbrannten Höfen und einer Kapelle. Erstmalig erwähnt wurden die Almhäuser der Oberstalleralm  schon 1675. Mittlerweile werden sie nurmehr in den Sommermonaten von Hirten bewohnt. Die restliche Zeit stehen sie leer. Nach einer ausgiebigen Pause geht es auf gleichem Weg wieder runter zur Unterstalleralm und von hier zunächst noch ein weiteres Stück bergab, um in einem letzten Aufschwung über weitere herrliche Almböden nach Kalkstein zu führen. Kalkstein ist der hinterste Weiler in Innervillgraten und das Tourenziel. 

Wilderergeschichten to go
In Kalkstein ist ein Einkehrschwung in der Badl-Alm sowie ein Besuch des Friedhofs gegenüber der Alm, Pflicht, schließlich befindet sich hier das Grab von Pius Walder. 

Walder war Wilderer und wurde als solcher 1982 von zwei einheimischen Jägern erschossen. Ein Skandal, eine Tragödie, die als Geschichte in einem Wiener „Tatort“ verfilmt und auch in Buchform von seinem Bruder niedergeschrieben wurde. Einer der beiden Jäger ist seit dem Unglück untergetaucht, der zweite wurde eingesperrt und lebt nach Haftentlassung nicht mehr im Villgratental. Der Bruder des Ermordeten, so erzählt man sich im Tal, soll dem Pfarrer bei einem Gedenk-Gottesdienst eine saubere Watsch‘n gegeben haben.  Auch eine tote Gams soll schon am Todestag auf dem Grab niedergelegt worden sein, als Hommage an den Wilderer – wie viel davon Jägerlatein ist, man weiß es nicht … Hingegen sicher ist, dass die Villgratener zwar für die Natur aber gegen die EU waren, und sicher ist auch, dass die Badl-Alm ab diesem Jahr eine E-Bike-Ladestation hat. Aber ab hier geht es ohnehin nur mehr bergab – zumindest auf der Radtour Nummer 105.

Grund 5:
Bike und Wellness in perfekter Harmonie

Was gibt es Schöneres als nach einem langen Biketag in die wohlige Wärme einer Sauna einzutauchen? Genau. Nichts! Und deswegen bietet sich Sillian als Drehkreuz für viele Biketouren samt Sporthotel Sillian mit seinem großzügigen Wellnessbereich an. Wie der Name schon sagt, hat sich das 4-Sterne-Superior-Hotel ganz auf sportliche Urlauber eingestellt, samt Radlkeller mit E-Ladestationen und Werkstattbereich. Für die beanspruchte Oberschenkelmuskulatur geht es Nachmittags oder Abends in den Saunabereich. Hier warten unter anderem eine Osttiroler Bio-Schwitzstube, eine Salzgrotte und eine Latschensauna. Oder wie wäre es mal mit einem Kräuterbadl? Zum Relaxen und Krafttanken geht es an kühlen Tagen in die Dolomitenstube mit Wasserbetten. Im Sommer warten Liegenstühle im großen Hotelgarten samt Schwimmteich auf die Sportler. Wer mag kann sich an der Rezeption einen Massagetermin oder ein Beauty-Treatment reservieren lassen. 

Ebenfalls perfekt: Viele Radtouren starten direkt vor der Hoteltür, wie beispielsweise die erste Etappe des Drau-Radwegs: Auf gut ausgebauten Radwegen geht es 48 Kilometer ins Hochpustertal.

Ansonsten können vom Sporthotel Sillian aus Touren ins Villgratental direkt ab Hotel unternommen werden, weitere Ziele wie das Defreggental oder Lesachtal können mit etwas Anfahrt per Auto gut erreicht werden. Definitiv eine Radtour wert: Die Jagdhausalmen im Defreggental: 17 Steinhäuser und eine Kapelle liegen auf über 2.000 Metern Höhe und werden auch als „Little Tibet“ bezeichnet, wegen seiner Lage, hoch über der Waldgrenze und dem breiten Almboden. Die Jagdhausalmen zählen zu den höchsten und ältesten in Österreich, das Weiderecht obliegt seit jeher den Südtirolern. Waren die Häuser früher ganzjährig bewohnt, treiben die Südtiroler Hirten mittlerweile nurmehr im Sommer das Vieh auf das steppenartige Hochplateau und ziehen für den kurzen Almsommer in die Häuser. 

Ebenfalls eine Reise ab dem Drehkreuz Sillian wert: Das Bergbauerndorf Obertilliach.
Knapp 700 Einwohner zählt das Dorf auf 1.450 Metern und thront mit seinen vielen sonnengegerbten Holzbauernhöfen zwischen Lienzer Dolomiten und Karnischen Alpen. Schlesische Auswanderer sollen das Gebiet um 1375 besiedelt haben. Daniel Craig alias James Bond war auch schon da, im Auftrag seiner Majestät für den Bond-Streifen „Spectre“. 

Bike-Guide: Auf Osttirol.com findet man eine Vielzahl an Biketouren mit Beschreibung, Höhenprofil und Karte. Gute Informationen bietet auch der kleine Radführer „Bikearena Osttirol – Raderlebnisse  zwischen Großglockner und Dolomiten“. Dieses Booklet gibt es in den Tourismusverbänden kostenlos, oder man bestellt es vorab über die Osttirol-Homepage. Andere Möglichkeit: Mit einem Lokal-Guide auf geführte Tour losziehen. Die Brüder Manuel und Markus Ploner von Dolomite.Bike bieten sowohl für Gruppentouren als auch individuell geführte Touren in Ost- und Südtirol an. 

Mehr Informationen unter:
www.osttirol.com und www.dolomite.bike

Osttirol ist kein eigenes Bundesland, es ist ein Teil Tirols, also ein Bezirk. Bezirkshauptstadt ist Lienz. Mit seinen rund 2.000 Quadratkilometern ist Osttirol flächenmäßig der größte Bezirk Tirols. Geografisch betrachtet handelt es sich bei Osttirol um eine Exklave, das durch Salzburg von Rest Tirols getrennt liegt. Im Westen grenzt es an Südtirol an, im Osten an Kärnten – daher kommt auch sprachliche Färbung. Küche, Kultur und Brauchtum bilden einen bunten Mix von allem. Die Haupttäler sind Pustertal, Iseltal, Defreggental, Virgental, Kalser Tal und Gailtal.

Text: Susa Schreiner

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