Das Salzkammergut

Titelbild: Altausseer See © STMG | Wolfgang Stadler

„Hier bin ich Mensch,
hier darf ich’s sein.“

Als Heimat von Sommerfrische und Schnürlregen, reich an Salz, saftigen Wiesen und Wäldern, blaugrünen Seen und ursprünglichen Traditionen, ist Österreichs »zehntes Bundesland« vielen Menschen ein Begriff. Jede seiner acht Tourismusregionen ist eine Welt für sich. Doch eines haben sie gemeinsam: die Schönheit einer Landschaft, die einlädt, ihre Berge zu erwandern, in ihre Seen einzutauchen, ihre Natur zu genießen und sich verzaubern zu lassen von ihrem unwiderstehlichen Charme.

Wie sich die Zeiten ändern: Bis ins 19. Jahrhundert hinein war das Salzkammergut eine autonome Region im Privatbesitz des Kaisers: Für die Einreise brauchte man einen bewilligten Pass vom Salzamt im Kammerhof zu Gmunden. Die Einwohner standen im Dienst des Kaisers, dem das »Kammergut« gehörte und für den dessen Salz, das weiße Gold, eine wichtige Einkommensquelle war. Die Salzkammergütler förderten es in harter Arbeit zutage, dafür hatten sie bestimmte Privilegien. So brauchten sie keine Steuern zu zahlen.

Laufen am Wolfgangsee
© STMG | Wolfgang Stadler

Sich fühlen wie ein Kaiser
Einen Pass braucht man heute nicht mehr, um ins Salzkammergut zu kommen, und Steuern muss auch hier heute jeder zahlen. Aber sich fühlen wie ein Kaiser kann sich heute jeder Gast. War früher das Salz die wichtigste Einnahmequelle, so ist es heute der Tourismus, der dem Salz viel zu verdanken hat. Seine Heilkraft war es, die die kaiserliche Familie anzog. Hinzu kam die Entdeckung der Region als Erholungslandschaft: Literaten, Maler, Musiker, Sänger und Schauspieler trugen dazu bei, den Ruf des Salzkammerguts als „österreichische Schweiz“ zu festigen. „Ich gestehe, dass ich in der Schweiz keine solchen Naturszenen kennen als diese hier…“ notierte einst der große Weltreisende und Naturforscher Alexander von Humboldt. 

Die Heilkraft des Salzes
Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten die Städter erstmals die Liebe zu den Alpen und den Alpinismus. Gipfel wurden erstiegen, Berghütten erbaut und nach der Entdeckung der Heilkraft des Salzes Solebäder eingerichtet. Die sommerliche Anwesenheit des Kaisers in Bad Ischl adelte die Region und zog die High Society von damals an. Auf diese Weise wurde aus einem vom Salzabbau dominierten Wirtschaftsraum eine Natur- und Tourismuslandschaft mit Seen, Wäldern und Bergen. Seit 1997 ist die Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut als Weltkultur- und Weltnaturerbe in der Liste der UNESO vertreten. Drei Bundesländer teilen sich heute das Salzkammergut: Oberösterreich (72 Prozent), die Steiermark (16 Prozent) und das Bundesland Salzburg (12 Prozent).

Mountainbiken rund um den Dachstein
© STMG | Christian Parzer

Aktivitäten für jeden Geschmack
Heute ist das Freizeitangebot des Salzkammerguts so vielfältig wie die Landschaft selbst: Ein beeindruckendes Radwegenetz mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt es für Mountainbiker, Renn- oder Trekkingradfahrer sowie E-Biker. Zahlreiche Golfplätze warten darauf, bespielt zu werden. Zum Baden laden mehrere Dutzend glasklare Seen: große Binnenseen wie Traun- oder Attersee, oder kleine Gebirgsseen wie Almsee, Offensee oder Laudachsee. Wassersportmöglichkeiten gibt es an den großen Seen, Paragliding ist auf verschiedenen Gipfeln möglich und es gibt unzählige Wandermöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene. Der Salzkammergut BergeSeen Trail mit seinen mehr als 20 Tagesetappen, Pilgerwege ermöglichen ein spirituelles Erlebnis, zum Beispiel der »Weg des Buches« oder der »WolfgangWeg« von Regensburg bis St. Wolfgang ( www.pilgerwege.at ). Für Sportler gibt es den Ultra-Trail-Panoramalauf Mozart 100 in Fuschl, für Mountainbiker die »Mountainbike Trophy« in Bad Goisern. 

Wasserspaß am Attersee
© OÖ Tourismus | Hochhauser

Klingende Landschaft
Die Liebe zur Musik ist im Salzkammergut in allen Facetten vertreten. Die frühere Abgeschiedenheit der Region führte zu einer eigenen, stark ausgeprägten musikalischen Kultur: Tänze, Landler, Steirer und Schleunige zählen bis heute zu beliebten Musikstücken, dazu kommen Jodler, Alm- und Wildschützenlieder. Dazu gibt es eine ganze Reihe von hochkarätigen Musikveranstaltungen, angefangen bei den Salzkammergut Festwochen in Gmunden, die der klassischen Musik gewidmet sind, über den Attergauer Kultursommer, die Operettenwochen in Bad Ischl, oder die Musiktage Mondsee bis hin zum Goiserer Geigenfest. Das Paschen im Salzkammergut, das rhythmische Klatschen zu den Gstanzln der Volksmusik, gibt es fast nirgendwo sonst. Nicht von ungefähr hat die Region auch bekannte Musiker hervorgebracht, wie Hubert von Goisern oder die Seer. 

Kulinarische Genüsse
So schmeckt das Salzkammergut: Aus seinen klaren Seen kommen heimische Saiblinge und Reinanken frisch auf den Teller: feine Speisefische, die in den Restaurants delikat zubereitet werden. Würzige und milde Käsesorten von Kuh, Ziege oder Schaf werden von lokalen Bauernbetrieben oder von den Molkereien der Region produziert. Selbstgemachte Wurstspezialitäten, Selchfleisch vom Bauern oder würziges Holzofenbrot kommen als besondere Schmankerl in vielen Gastwirtschaften auf den Tisch. Direkt ab Hof erhältlich, oft auch in Bioqualität, sind Schweine- und Kalbfleisch, oder zartes Lammfleisch, im Herbst auch Wild aus den Wäldern der Region. Wahre Entdeckungsreisen kulinarischer Art sind auch die Wochenmärkte, die es in fast allen Ortschaften gibt. All diese Köstlichkeiten kommen auch, nach heimischen Rezepten zubereitet, in vielen Gastbetrieben auf den Tisch. Sei es deftig oder delikat, auf jeden Fall schmackhaft und abwechslungsreich – so wie die Landschaft selbst. Nicht zuletzt beweisen prämierte Edelbrände und Liköre aus den Obstgärten des Salzkammerguts oder heimischer Most die kulinarische Vielfalt des Salzkammerguts. Und ein Kaiserschmarrn am Schauplatz der kaiserlichen Sommerfrische in Bad Ischl ist natürlich Pflicht für jeden Salzkammergut-Besucher.

Sommerfrische im Salzkammergut
© STMG | Christian Parzer

Der Mythos lebt weiter
Das weiße Gold von einst hat auch heute eine wichtige Funktion: Schaubergwerke in Hallstatt und Altaussee geben einen Einblick in den Abbau und Transport dieses einstigen Bodenschatzes, zum anderen gibt es auch heute Solebäder und Salzgrotten, welche die Heilwirkung des Salzes nutzen. Nicht zuletzt lässt sich auch in Form des mineralhaltigen Steinsalzes ein Stück Salzkammergut mit nach Hause nehmen.

Allgemeine Infos zur Region gibt´s unter:
www.salzkammergut.at 


Zillenschifffahrt Fuschlseeregion
© Hotel Ebners Waldhof

Erholung, Spaß und Naturgenuß am Fuschlsee

Der türkisfarbige Fuschlsee und der moosgrüne Hintersee sind die Herzstücke der gleichnamigen Urlaubsregion. Nur wenige Kilometer von der Festspielstadt Salzburg entfernt, sind sie zugleich das Tor zum weltberühmten Salzkammergut.

In den sechs Urlaubsorten Fuschl am See, Faistenau, Koppl, Hintersee, Ebenau und Hof bei Salzburg findet man rund ums Jahr sein persönliches Urlaubsparadies.

© Hotel Ebners Waldhof

Golf Hoch 2
Zwei große Golfveranstaltungen finden im Mai 2019 in der Fuschlseeregion statt. Vom 7. bis 12. Mai 2019 lädt das ****Superior Hotel Ebner’s Waldhof am See zur »1. Golf Challenge« ein. Darüber hinaus können ambitionierte Golfer in der Woche vom 23. – 26. Mai 4 Tage, 11 Plätze, 99 Löcher mit Top-Highlights in einzigartiger Naturlandschaft und perfekter Location genießen. Mit den beiden Golfplätzen auf der Waldhofalm und beim Schloss Fuschl kann man in der Fuschlseeregion die Sommerfrische in vollen Zügen genießen.

© Michael Groessinger

Neun Tage im Zeichen des Wanderns
In der Woche vom 18. bis 26. Mai 2019 eröffnet die Fuschlseeregion mit dem 2. Wanderfestival den Sommer 2019. Während im Hochgebirge noch der Schnee liegt, geht es dort bereits zum Wandern. Frühlingswiesen, der Fuschlsee und der Hintersee sowie Almen in der Osterhorngruppe laden bereits zum Genusswandern ein.

© Salzburgerland Tourismus

In dieser Woche dreht sich alles rund ums wandern:
Über 25 Veranstaltungen, von täglichen Wanderungen, Trail Running, SUP-Touren, eBike & Hike Touren bis hin zu Vorträgen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Den Abschluss am zweiten Wochenende bildet die 12h bzw. 24h Wandertrophy. 

Alle wichtigen Informationen rund um den Fuschlsee gibt es unter
www.fuschlseeregion.com


OUTDOOR-TIPP: Fuschlsee

Spektakulärer Ausblick vom Schober
© Christopher Langegger

4 Berge – 3 Seen: Mehrtagestour
Der Salzkammergut Mehrtageswanderweg »4 Berge – 3 Seen« verläuft über vier Etappen vom Fuschlsee zum Wolfgangsee und an den Mondsee und gilt als absolutes Muss unter Weitwanderern. 
Die Gehzeit für die einzelnen Etappen liegt bei 4 bis 5 Stunden. Die Tour kann man auch ganz gemütlich angehen und Teilstrecken mit Bahn und Schiff abkürzen. Wer es besonders entspannt angehen möchte, kann zwischen den Etappen in Hotels übernachten und sein Gepäck zum jeweils nächsten Etappenziel transportieren lassen. Organisiert wird das Ganze vom Tourismusbüro der Fuschlseeregion. 

DIE VIER ETAPPEN:
Tag 1 – von Fuschl am See nach St. Gilgen:
Die erste Etappe startet in Fuschl am See und führt vorbei an der Rumingmühle über Unter- und Oberellmau in Richtung Sulzberg auf das 12er Horn in St. Gilgen.

Tag 2 – von St. Gilgen auf den Schafberg:
Die zweite Etappe führt dich von St. Gilgen bis nach Fürberg. Entlang des Wolfgangsees auf dem Pilgerweg wanderst du zur Falkensteinkirche. Diese ist für Besichtigungen frei zugänglich. Über die Dorneralm und die Schafbergalm geht es auf den Gipfel des hohen Schafbergs (1.782m) – dieser gilt als schönster Aussichtsberg im Salzkammergut.   

Tag 3 – vom Schafberg nach Mondsee:
Wer nicht zu Fuß gehen möchte, fährt bei der dritten Etappe ins Tal mit der Zahnradbahn – die historischen Zahnraddampfloks zählen zu den ältesten, betriebsfähigen Loks der Welt. Mit dem Schiff kommst du über den Wolfgangsee nach Fürberg. Von dort wanderst du in Richtung Winkl, vorbei am Schloss Hüttenstein und hinauf auf den Almkogel. Dort erwartet dich ein herrlicher Ausblick auf den Mondsee, Irrsee und Attersee. Danach gelangst du vorbei am Gasthaus Drachenwand in Richtung Mondsee.

Tag 4 – von Mondsee zurück nach Fuschl am See:
Die letzte Route führt dich von Mondsee über den Schober und den Frauenkopf bis zur Ruine Wartenfels. Wer Lust hat kann in ca. 50 Minuten bis zum Gipfel des Schobers wandern. Allerdings nur für geübte Bergsteiger. Den Ort Fuschl am See erreichst du bequem in ca. 1 Stunde Fußmarsch. Bei Lust und Laune kannst du noch den Fuschlseerundwanderweg einschlagen – auf dem 12 km langen Seeweg rund um den Fuschlsee lässt sich Wandern und Baden wunderbar kombinieren.

Pauschale buchbar ab 459,– €
unter incoming@fuschlseeregion.com
oder unter +43(0)6226 8384-11
Weitere Infos unter: www.4berge3seen.at


Genuss am Almfluss
© Roebl

Wander- & Bergerlebnisse in der Ferienregion Traunsee-Almtal

In der Wanderregion rund um den Traunsee und das Almtal im Salzkammergut ist für jeden Anspruch das richtige Angebot dabei.

Gipfel gemütlich per Seilbahn erreichen: Mit der Grünberg Seilbahn in Gmunden geht es mit modernster Technik sicher und bequem auf knappe 1.000 Meter, von wo man einfache Wanderungen zum Laudachsee unternehmen kann. Neu ist der barrierefreie Baumwipfelpfad am Grünberggipfel.

Die Feuerkogel Seilbahn bringt die Besucher von Ebensee aus auf das sonnigste Hochplateau Oberösterreichs. Neben herrlichen Blicken auf den Traunsee gibt es dort auch ein einzigartiges Latschenlabyrinth und einen Karst- und Dolinen-Erlebnisweg zu erkunden.

© Karl-Heinz Ruber

Mehr-Tages Wanderer können den sensationellen Salzkammergut Weitwanderweg, der 2017 eröffnet wurde, bewandern. Der Start- und Zielpunkt des Salzkammergut BergeSeen Trails liegt in Gmunden am Traunsee. Mehrere der insg. 60 Etappen führen durch die   Traunsee- Almtal Region. So könnte man beispielsweise vom Offensee zum Almsee, entlang der Alm über das Bergsteigerdorf Grünau bis Scharstein wieder in Richtung Traunsee, vorbei am Laudachsee wieder nach Gmunden am Traunsee wandern. Für sportlich ambitionierte Wanderer gibt es noch die alpinen Varianten Gr. Priel und Kasberg, die in höher gelegenes Gelände führen.

Der »Traunsee Almtal Wander(s)pass 2019/20« stellt die Wanderwege und Wanderhütten in den Vordergrund. Der sanft inszenierte Almuferweg »Genuss am Almfluss« verbindet Natur- und Wandergenuss miteinander, ideal für Familien mit seinen Aktivrastplätzen und Almwellenliegen.
52 km lang führt der Weg vom Almspitz zum Almsee. 

Einige Kilometer weiter nördlich erstreckt sich der Gmundnerberg über dem Traunsee. Der Erlebnisweg »G(eh) Wandern & G(eh)nießen« bietet speziell Kindern elf interaktive, humorvolle Erlebnisstationen. Hier können sich junge Wanderfreunde intensiv und spielerisch mit dem Thema Gehen, Motorik, Natur, Landwirtschaft und Kulinarik auseinandersetzen.

Auch für Pilgerfreunde gibt es mit dem 2017 eröffneten Josefweg das passende Angebot. Dieser spirituelle Wanderweg von Altmünster am Traunsee nach Weyregg am Attersee und retour erstreckt sich auf insgesamt 65 km, die in drei Tages-Etappen zu jeweils sieben, fünf und acht Stunden aufgeteilt sind, lassen genug Zeit, um in der einzigartigen Landschaft des Naturparks Attersee – Traunsee, dem Ziel und auch sich selbst, ein Stück näher zu kommen.

Im Almtal findet man entlang des Pilgerwegs VIA ALM spirituelle Erfahrungen, in Planung ist der Benediktweg, der unsere Region im Norden streift.

Grünberg
© Wolfgang Spitzbart

Für gut geübte Bergsteiger eignet sich der Traunstein als perfektes Ziel. Der rund 1.691 Meter hohe Hausberg Gmundens, auch Wächter des Salzkammergutes genannt, kann über drei verschiedene Varianten, die Mairalm, den Hernler Steig oder den Naturfreunde Steig bezwungen werden.

Kletterbegeisterte können sich im Almtal an den Klettersteigen am Schermberg und am Großen Priel sowie am Traunsee am Traunstein und dem Feuerkogel austoben. Ebenso sind die Überquerungen des Toten Gebirges und des Höllengebirges mit den urigen Hütten ein Highlight.

Und was wäre ein so tolles Wanderangebot ohne hervorragende Erreichbarkeit. Grundsätzlich empfehlen wir das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz mit Bahn und Bus nutzen. Zu den etwas abgeschiedenen Zielen bringen einen bequem die vom Tourismusverband Traunsee-Almtal initiierten Traunsee-und Wandertaxis.

Alle wichtigen Informationen zur Region Traunsee-Almtal gibt es unter:
www.traunsee-almtal.at 


OUTDOOR-TIPP: Traunsee

© Gemeinde Desselbrunn | Fotograf Helmut Hille

Flussweitwanderweg an der Traun und Alm

Nicht nur an Entspannung in der Natur haben die Gäste Interesse, auch an Bewegung in der Region Traunsee-Almtal. Aus diesem Grund entsteht entlang der Traun und Alm ein einzigartiger Flussweitwanderweg.

Variante 1: (34 km)
Vom Almspitz führt Sie der Weg über Lambach entlang der Traun nach Stadl-Paura, durch den Auwald zum Naturjuwel Traunfall, weiter in wildromantischer Schönheit bis nach Gmunden, dem Ziel dieser beeindruckenden zwei-tägigen Tour.

Variante 2: (55 km)
Sie starten am Parkplatz Almsee beim GH Seehaus und wandern durch das Ortszentrum Grünau im Almtal, dann bis zum Bahnhof Scharnstein, weiter zur Steinbachbrücke, anschließend nach Vorchdorf. Ziel ist der Almspitz bei Bad Wimsbach-Neydharting am Ende der zwei-tägigen Wanderung.

Selbstverständlich können auch beide Varianten zu einer großen Tour verbunden werden. Erleben Sie ein Feuerwerk an Naturerlebnissen mit Wehren und Wasserfällen, industrielle Kulturstätten der Sensen-, Papiermacher- und Elektrizitätswirtschaft aus vergangen Tagen und der Gegenwart. Kulinarische Einkehrschwünge mit regionalen Feinheiten und Übernachtungsmöglichkeiten sind ideal verteilt und als zusätzlichen ökologischen Vorteil können »Öffis« wie Bahn, Bus u. Wandertaxis eingeplant werden.


Ausblick vom Schafberg
© WTG

Der Wolfgangsee

Der Wolfgangsee ist nicht nur einer der 76 Seen des Salzkammergutes. Er übt eine magische Anziehungskraft aus und das seit vielen hundert Jahren.

Am Wolfgangsee stößt man immer wieder auf die Zahl 3, was schon bei den drei Orten St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang beginnt, die sich den See teilen. Bequem von einem Ort zum anderen kommt man über´s Wasser mit der Wolfgangsee Schifffahrt. Ein weiteres Mal findet sich die Zahl 3 bei den drei magischen Gipfeln wieder. Denn jede der drei Ortschaften hat seinen eigenen Hausberg, der bequem per Seilbahn, Zahnradbahn oder dem Auto erreichbar ist.  

Das Zwölferhorn in St. Gilgen ist ein Ganzjahresberg. Die Seilbahn fährt im Frühling, Sommer, Herbst und Winter und jedes Mal bietet die Landschaft andere Reize. Für Skifahrer und Tourengeher ist der Berg ein Geheimtipp. Für Mountainbike-Fahrer sind rund um den Berg viele Strecken ausgezeichnet und für Wanderer ist er ein Paradies. Auch ältere Menschen oder Familien mit einem Kinderwagen können hier problemlos wandern. Die Aussicht vom
St. Gilgner Hausberg ist einmalig schön und immer wieder atemberaubend.

Stand Up-Paddling im Wolfgangsee
© WTG | Alexander Savel

Die Postalm, das größte zusammenhängende Almgebiet Österreichs, ist von Strobl aus bequem mit dem Auto erreichbar. Wer stundenlang durch unberührte Natur wandern oder einfache Gipfelsiege erlangen will und wer die Seele auf der Almwiese baumeln lassen möchte, der ist hier auf der Postalm richtig. Für Mutige wird hier auch ein Klettersteig angeboten. Im Winter stehen Skilifte und eine Skischule zur Verfügung. Die Postalm ist auch als Langlaufparadies weitum bekannt. In den unzähligen Hütten werden Sommer und Winter Schmankerl der heimischen Bauern angeboten. 

Einer der markantesten Berge des Salzkammergutes ist der Schafberg. Vor fast 120 Jahren wurde eine Zahnradbahn auf den 1783 m hohen Berg gebaut. Diese Bahn fährt heute noch immer von St. Wolfgang aus und ist bei Gästen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Der Schafberg ist natürlich auch zu Fuß erreichbar. Viele Wege führen nach oben und jeder hat seinen eigenen Reiz. Erst einmal oben angekommen, sollte man sich Zeit nehmen, um diese einzigartige Aussicht zu genießen. Nicht weniger als 7 Seen kann man von hier oben entdecken und der Blick reicht vom Böhmerwald im Norden bis zu den Alpen im Süden. Der nördlichste Gletscher der Alpen, der Dachstein, liegt direkt vor den Augen des Betrachters.

Wanderungen für Jedermann
© WTG | AlexanderSavel

Nicht nur für Wanderer bietet der Wolfgangsee unzählige Möglichkeiten. Auch alle Wassersportarten wie Schwimmen, Wasserski, Segeln, Surfen, Tauchen oder Reiten, Tennis, Golf, Radfahren, Fischen, Laufen, Nordic Walken kann man am Wolfgangsee ausüben. Erholen und verwöhnen soll man nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Seele. Durch seine Jahrhunderte alte Kultur bietet der Wolfgangsee Museen, sakrale Kunst, wie den weltberühmten Michael Pacher Altar oder Themenwanderwege. Aber auch der Gaumen lässt sich gerne verwöhnen und die kulinarischen Genüsse in den Haubenlokalen, kreativen Restaurants oder bodenständigen Wirtshäusern, stecken voller Überraschungen.

© Intersport Austria

Unter dem Motto »Die besten Feste für unsere Gäste« gibt es am Wolfgangsee ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, das wirklich für jeden Geschmack etwas bietet. Das Nannerlfest und das Kaiserfest in St. Gilgen, das Seefest in Strobl, die Sommernächte in St. Wolfgang und die Scalararia Air Challenge in St. Wolfgang. Der Veranstaltungskalender ist voll mit solchen Höhepunkten. Diese Feste sind sowohl sportlich als auch gesellig und bleiben den Besuchern auf jeden Fall unvergessen.

Alle wichtigen Informationen zum Wolfgangsee gibt es unter
www.wolfgangsee.at


OUTDOOR-TIPP: Wolfgangsee

Der Sparber 
Der Sparber (1.502 m) in Salzburg ist ein herrlicher Aussichtsberg über dem Wolfgangsee in den Salzkammergut-Bergen. Die Tour beginnt als einfache Bergwanderung und endet in einem aufregenden Klettersteigfinale. – Keine Tour für Anfänger!  Die exponierten Stellen erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Weg/Gelände
Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen.

Anforderungen
Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden.


See- und Bergerlebnisse in der Region Mondsee-Irsee

An der Phyllotaxis
© TVB Mondsee-Irrsee | Valentin Weinhäupl

Team See oder Team Berg?
Egal wofür Sie sich entscheiden, die Urlaubsregion Mondsee-Irrsee bietet sowohl Wasserratten als auch Bergfexen ein unvergessliches Urlaubserlebnis.

Eingebettet zwischen Schafberg, Mondseeberg und Drachenwand liegt die Marktgemeinde Mondsee malerisch am Ufer des gleichnamigen Sees. Dieser schöne Fleck Erde wurde bereits zu prähistorischen Zeiten von den sogenannten Pfahlbauern besiedelt und hat sich bis heute zu einem mondänen Örtchen mit mannigfaltigen Möglichkeiten entwickelt – sei es zum Schwimmen im glasklaren Wasser, zum Wandern oder Radfahren in der Mittelgebirgslandschaft oder für den Familienurlaub am Bauernhof. 

Der kleine Bruder des Mondsees hingegen, der Irrsee, steht zur Gänze unter Naturschutz und bietet aus diesem Grund besonders Naturliebhabern, Erholungssuchenden und Romantikern den lang ersehnten Ausgleich zum stressigen Alltag. An seinen Ufern können seltene Tier- und Pflanzenarten wie etwa der Große Brachvogel oder der Wachtelkönig beobachtet werden. 

Badespaß
© TVB Mondsee-Irrsee | Valentin Weinhäupl

Auch das Wanderwegenetz von mehr als 150 km ist mit den beiden Seen verbunden. Von den umgebenden Berggipfeln hat man selbstverständlich die beste Aussicht auf die beiden Seen, wobei bei klarer Sicht sogar einige der vielen Nachbarseen des Salzkammerguts zu erkennen sind. 

Sie zählen sich nicht zu den Gipfelstürmern oder sind mit Kindern unterwegs? Keine Sorge, es gibt auch für die gemütlichen Wanderer und Familien genügend Rundwanderwege unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Entlang von Feldern und Wiesen oder auf Forststraßen und Waldwegen – die Region Mondsee-Irrsee bietet zahllose Wander- und Genusserlebnisse in einer traumhaften Kulisse.

Badespaß am Mondsee
© TVB Mondsee-Irrsee | Valentin Weinhäupl

Als gelungenen Abschluss oder auch einfach zwischendurch ist ein Sprung in die wärmsten Salzkammergutseen einfach ein Muss. Mit einer Badeseetemperatur von bis zu 27°C und einer ausgezeichneten Trinkwasserqualität laden sowohl der Mondsee als auch der Irrsee zu unvergesslichen Badeerlebnissen ein.

Ausblick von Drachenwand auf Schafberg und den Mondsee
© TVB Mondsee-Irrsee

Spaßfaktor ist auch bei einer Runde Wasserschi oder beim Wakeboarden garantiert. Das Alpenseebad Mondsee zählt zudem zu den beliebtesten Seefreibädern der Umgebung und verfügt neben einem Funpark auch über die längste Wasserrutsche im Salzkammergut. 

Alle wichtigen Informationen rund um den Mondsee gibt es unter
www.mondsee.at


OUTDOOR-TIPP: Mondsee-Irsee

© TVB Mondsee-Irrsee | Kathrin Haas

Sonnenaufgangstour auf den Schober
Die Bergtour auf den Schober ist anspruchsvoll und erfordert Trittsicherheit sowie alpine Erfahrung, belohnt aber mit einer fantastischen Aussicht auf die umliegenden Seen und Berge. 

Vom Forsthaus Wartenfels führt ein steiler Wanderweg in ca. 20 Minuten zur Ruine Wartenfels. Ab der Ruine geht der Weg – teilweise mit Seilen versichert – durch den Wald weiter bis zum Schobergipfel. Wer retour lieber einen weniger steilen, dafür etwas längeren Weg gehen möchte, gelangt über den Frauenkopf zurück zum Forsthaus Wartenfels.

Frühaufsteher können am Gipfel einen herrlichen Sonnenaufgang genießen. Vor allem im Herbst, wenn in den Tälern noch hartnäckig der Nebel festhängt und man Schritt für Schritt dem Nebel entflieht, ist das ein ganz besonderes und einzigartiges Erlebnis!


Welterberegion Dachstein Salzkammergut

Mountainbiken im Salzkammergut
© OÖ-Tourismus

»Haftig und gschmoh« präsentiert sich das Dachstein Salzkammergut, was im hiesigen Sprachgebrauch so viel bedeutet wie »authentisch, gemütlich, lässig«. Das Lebens- und Urlaubsgefühl in der Welterberegion hat viel mit der Energie der Umgebung und der Jahrtausende alten Geschichte zu tun. Das ganze Jahr über bietet die Region ein umfangreiches Angebot für Outdoor-Aktivitäten und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Im oberösterreichischen Salzkammergut, zwischen den vier Welterbeorten Bad Goisern, Gosau, Hallstatt und Obertraun, erstreckt sich das Dachstein Salzkammergut. Die Landschaft ist geprägt von den Bergkulissen des Dachsteinmassivs, den glitzernden Seen, dazwischen Wälder, Wiesen, Almen und den charmanten Orten. Traditionen und die Authentizität der Menschen spielen im Dachstein Salzkammergut eine große Rolle 

Traumhaftes Wandern am Löckersee
© OÖ-Tourismus | Röbl

Vom Salzabbau zum nachhaltigen Tourismus
Seit Jahrtausenden zieht es die Menschen ins Dachstein Salzkammergut. Bereits die Kelten bauten hier Salz ab und hinterließen ihre archäologisch wertvollen Spuren. Es folgten Römer, Salzfürsten, später Künstler und Sommerfrische-Gäste auf der Suche nach Inspiration und Erholung. Auf diesem fruchtbaren Boden entwickelte sich die Ferienregion Dachstein Salzkammergut, seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe.

Heute nächtigen rund 1 Million Gäste jährlich im Dachstein Salzkammergut. Der Tourismusverband ist mit seinen rund 18 Mitarbeitern für die nachhaltige Destinationsentwicklung und die Betreuung der Gäste in den vier Tourismusbüros verantwortlich. Zielsetzung ist es, das Welterbe unter Wahrung der Authentizität, einprägsam und hochwertig, erlebbar zu machen.

Abenteuerliche Klettersteige am Predigstuhl
© Anna Thalhammer

Highlights in der Welterberegion
Der historische Ortskern von Hallstatt, das Schaubergbergwerk in den Salzwelten und die Dachsteinhöhlen sind beliebte Sehenswürdigkeiten auf internationalen Reisen. Aussichtspunkte wie das Hallstätter Hochtal mit dem Welterbeblick, der Krippenstein mit der Aussichtsplattform »5fingers«, die Zwieselalm oder der Gosausee mit seinem Gletscherblick sind gut und rasch erreichbar.

Panorama an der Zwieselalm in Gosau
© Christopher Unterberger

Dank der reizvollen Landschaft ist die Ferienregion Dachstein Salzkammergut eine beliebte Wander- und Bikeregion. Das umfangreiche Streckennetz und die spezialisierten Kompetenzbetriebe bieten für jeden das passende Angebot, vom trainierten Sportler bis zum Familienurlauber oder eBiker. Im Winter ist die Region mit Ski- und Freeride Dorados wie Dachstein-West, oder dem Krippenstein, einem ausgedehnten Loipennetz und dem Welterbeadvent eine vielfältige Urlaubdestination.

Auch Brauchtum und Handwerkskünste werden im Dachstein Salzkammergut authentisch dargeboten. Im Hand.Werk.Haus Salzkammergut zeigen die Meister der Region ihre Fertigkeiten in der Verarbeitung von Holz, Leder, Hirschhorn u.v.m.. Bei Brauchtumsveranstaltungen kann man Geigendischgu, Gesangsgruppen, oder Trachtenschauen erleben und dabei die regionale Kulinarik mit Spezialitäten wie Saibling, Wild oder die beliebten Holzknechtnocken kennenlernen.

Alle wichtigen Informationen zur Region Dachstein Salzkammergut gibt es unter 
www.dachstein-salzkammergut.at 


OUTDOOR-TIPP: Dachstein Salzkammergut

Goisererhütte und Hoher Kalmberg
Die drei stündige Wanderung beginnt am Parkplatz »Trockentann« (Nordisches Zentrum, Ortschaft Ramsau). Von hier aus kann man bereits die exponiert gelegene Hütte am Ramsaugebirge erspähen. Man folgt erst den Markierungen entlang der Forststraße, die im Winter als beliebte Rodelbahn dient, bis zu den Almhütten der Trockentann. 

Vorbei bei der »Wallman-Poldl-Rast« und der »Dichtlerin« (Quelle), welche ca. 15 Minuten unterhalb der Hütte liegt, kommt man nun bei der Goiserer Hütte an. Nach einer kurzen Rast geht es weiter in Richtung Hohen Kalmberg. Der Weg führt an der »Kalmooskirche«, einer beeindruckenden Höhle vorbei. Hier fanden zur Zeit der Gegenreformation heimlich protestantische Gottesdienste statt. Außerdem befindet sich hier einer der Glücksplätze der Region Dachstein Salzkammergut.

Der noch circa 45-minütige Weg schlängelt sich durch Löckern und Felsen hinauf zum Hohen Kalmberg. Von hier aus bietet sich ein atemberaubendes Panorama über die gesamte Dachstein Salzkammergut Welterberegion. Dieser Rundblick vom Goiserertal über Bad Ischl bis zum Traunsee auf der einen und über das Gosautal, den Dachstein bis ins Ausseerland auf der anderen Seite, lohnt sich. Sogar der Großglockner lässt sich von hier bei gutem Bergwetter aus erspähen.

Zurück zur Goisererhütte geht man nun den Abstieg über das sogenannte »Knie« ins Tal an. Über den Weg vorbei beim Hochmuth wandert man in die Ortschaft Steinach nach Bad Goisern am Hallstättersee. Gehzeit ca. 2,5 bis 3 Stunden.

Man kommt auch von Gosau in ca. 3 Stunden aus zur Goisererhütte, der Weg ist zwar länger, allerdings auch flacher. Auch hier bieten sich ein grandioser Ausblick und wunderschöne Eindrücke.


Bad Ischl – des Sommers schönste Frische

Blick von der Katrin auf Bad Ischl
© www.badischl.at | Leitner Daniel

Wenige historische Städte haben es verstanden, ihre Tradition auf derart charmante Weise als Sprungbrett in die Zukunft zu nutzen wie Bad Ischl. Mit ihrer einnehmenden Art die Geschichte ins Heute zu holen, bietet das Herz des Salzkammergutes jedem Gast einen vielfältigen Erlebnisraum. Ideal für genussorientierte Müßiggänge, sportliche Herausforderungen, geistig-kulturelle Höhenflüge und vieles mehr. 

Man muss nicht in Geschichtsbüchern nachlesen, um sich die royale Vergangenheit von Bad Ischl zu vergegenwärtigen. Auf einem Spaziergang durch die Stadt begegnet man ihr überall in höchst lebendiger Frische. Allen voran die Kaiservilla. Sie ist Zeuge einer innigen Verbundenheit, die Kaiser Franz Joseph mehr als sechs Jahrzehnte lang jeden Sommer in sein nebelfreies Bad Ischl führte. Aber auch viele andere Persönlichkeiten kamen und machten die Stadt zu einem weltoffenen Herzstück Österreichs.

Blick auf die Esplanade
© www.badischl.at | Leitner Daniel

Vom Lehár Festival bis zum k.u.k. Weindorf
Zu Kaisers Zeiten flanierten Künstler wie Franz Grillparzer, Johann Nestroy und Franz Lehár nebst anderer Prominenz auf der Ischler Esplanade am Ufer der Traun und hinterließen ihre Spuren bis in die Gegenwart. So etwa gilt das jährlich stattfindende Lehár Festival von Mitte Juli bis Ende August als eines der spannendsten Operettenereignisse in Europa. Darüber hinaus füllen viele andere Events den sommerlichen Veranstaltungskalender von Bad Ischl. Tägliche Kurkonzerte im Kurpark oder in der historischen Trinkhalle, zeitgenössische Kunsthighlights im Lehártheater, das k.u.k. Weindorf, der Ischler Katrinberglauf oder die Veranstaltungsreihe »Kaisertage« mit Kaiserfest und Kaiserbummel sind nur eine kleine Auswahl. Gerade der Kaiserbummel erweist sich als ein gutes Beispiel dafür, mit wieviel Esprit die Bad Ischler auch das Einkaufen und den Genuss zu sympathischen Begegnungen machen, getragen von viel Lokalkolorit und geschäftiger Gemütlichkeit. 

Wie eine Einkaufsmall unter freiem Himmel
Tatsächlich erweckt die Stadt den Eindruck einer großzügigen, blumengeschmückten Einkaufsmall unter freiem Himmel, in der man viel Schönes finden kann. Vor allem aber typische Ischler Vorzeigestücke. Von lokaler Tracht über modernen, handgefertigten Schmuck bis zur traditionellen Hutmode des bekanntesten und traditionsreichsten Herstellers in Österreich. Nicht zu vergessen die süßen Spezialitäten des ehemaligen k.u.k. Hoflieferanten und Zuckerbäcker Zauner. Doch die Stadt mit ihrem milden Reizklima auf 468 Metern Seehöhe interpretiert Genuss durchaus auch im Sinne eines körperlich-seelischen Ausgleichs und kreislaufanregender Aktivität. Einerseits mit einem umfassenden Kur- und Wellnessangebot inklusive Soleanwendungen im modernen EurothermenResort Bad Ischl. Anderseits durch vielfältige Sport- und Ausflugsmöglichkeiten in der Stadt und in der einzigartigen Berg- und Seenwelt rundherum. Schon einige wenige Zahlen und Fakten lassen das vielgestaltige und an Facetten so reiche Angebot erahnen. 

Katrin Seilbahn
© www.badischl.at | Leitner Daniel

Sport- und Kongresszentrum
Rund um Bad Ischl erwarten den wanderlustigen Gast gut beschilderte Wanderwege von zusammen ca. 200 Kilometern Länge. Die Katrin eröffnet einen 360°-Ausblick auf das Salzkammergut. Auf den Ischler Hausberg führen im Übrigen nicht nur Wege, sondern auch eine Seilbahn. Mountainbiker freuen sich über ein insgesamt ca. 1.200 Kilometer langes Wegenetz, erfahrbar direkt von Bad Ischl aus. Und die 70 Salzkammergut-Seen in der nahen
Umgebung laden Schwimmer, Sonnenanbeter und Hobbyfischer mit glasklarem Gebirgsquellwasser an ihre Ufer. Tennisplätze, zwei Kletterhallen, ein 18-Loch-Golfplatz sowie Reitmöglichkeiten runden das Sportangebot der Stadt ab, die sich auch geistig sehr beweglich zeigt. Mit dem Kongress & TheaterHaus hat Bad Ischl eine bemerkenswerte Bühne für Wissensvermittlung und Entscheidungsfindung in Form von Tagungen und Kongressen. 

Mitten im Salzkammergut
Als Herz der Region befindet sich Bad Ischl im Zentrum aller Möglichkeiten, mit denen das Salzkammergut Gäste aus Nah und Fern zu begeistern vermag. In die Weltkulturerberegion Hallstatt mit dem ältesten Salzbergwerk der Welt sind es nur 20 Minuten mit dem Auto. Nicht viel weiter entfernt liegt die Porzellanstadt Gmunden. Gleiches gilt für Bad Aussee sowie Altaussee, wo eine beeindruckende Bergpanoramastraße auf den Loser führt. Ein naheliegendes Ziel ist natürlich auch die nur 55 Kilometer entfernte Mozartstadt Salzburg. 

Alle wichtigen Informationen zur Region Bad Ischl gibt es unter:
www.badischl.at


OUTDOOR-TIPP: Bad Ischl

© Wolfgang Stadler

Katrin-Klettersteig
Für Sportliche und Actionhungrige bietet der Katrin-Klettersteig Spaß, Spannung und eine traumhafte Aussicht auf die schönsten Seen und Berge des Salzkammergutes. Der Steig verläuft immer recht luftig über die Kante der steilen Nordabbrüche, ist dabei jedoch nie richtig schwierig und daher auch für Familien und Anfänger geeignet. 

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine komplette Klettersteigausrüstung sind absolute Pflichtvoraussetzung.

Schwierigkeit: B/C
Höhenunterschied: 230 m
Dauer: 35 min Zustieg, 1 h Klettersteig, 25 min Abstieg


Die Ferienregion Attersee-Attergau

Schoberstein
© Johanna Kiebler

Der Attersee steht für tief-türkis blaues Wasser mit Trinkwasserqualität und der Attergau für lieblich hügelige Landschaft mit Aussicht! 

Wer immer sich an die Ufer des türkisblauen Attersee´s, dem größten Binnensee Österreichs, begibt, erliegt augenblicklich seinem Charme und der überwältigende  Ausblick vom Attergauer Aussichtsturm aus bis hinein zu den Bergen des Salzkammergutes zeigt die Vielfältigkeit der Region. 

Ob Wassersportler, Wanderer und Radfahrer, Kulinarik-Genießer und Kulturfreund – jeder kommt hier auf seine Rechnung. Die Urlaubsregion Attersee-Attergau bietet ein breites Angebot entweder selbst aktiv zu werden oder nur die Seele baumeln zu lassen und die Ruhe zu genießen. 

Klettersteig mit Seepanorama
© Thomas Brunner

Verbunden durch die hundert Jahre alte Atterseebahn kann man vom Attergau aus die Orte in aller Gemütlichkeit vorbei ziehen lassen bis hin zum Attersee, dem größten Binnensee Österreichs mit Trinkwasserqualität. Zusammen sind sie gelebte Gastfreundschaft, mit kulinarischen Schmankerl und Leckerbissen aus der Region. 

Buchberg
© Johanna Kiebler

Nicht umsonst haben sich hier schon die Pfahlbauern sowie die Kelten und die Römer angesiedelt. Pfahlbaupavillons, Keltische Gräber und Römische Villen zeugen von früher Besiedelung. Berühmte und bekannte Künstler der Vergangenheit und der Gegenwart fanden und finden auch heute noch Inspiration und Lebensort für ihr künstlerisches Schaffen.

Schoberstein
© Johanna Kiebler

Eine gepflegte Natur und Kulturlandschaft sowie eine atemberaubende Bergwelt und unzählige Sportmöglichkeiten in der Luft, an Land, im oder unter Wasser gilt es hier zu entdecken.

Alle wichtigen Informationen zur Region Attersee-Attergau gibt es unter
www.attersee-attergau.at

OUTDOOR-TIPP: Attersee

© Tourismusverband Attersee

Wandern mit der Taucherbrille
Der rund 350 Kilometer lange Salzkammergut BergeSeen-Trail verbindet nicht weniger als 35 Seen – das ist wohl einzigartig in der Welt der Fernwanderrouten. Er ist durchgehend auf allen Wegen mit dem Logo des Salzkammergut BergeSeen-Trails gekennzeichnet und egal wo man die rund 90 km lange Attersee-Attergau Schleife des BergeSeen-Trails beginnt – der Weg ist bekanntlich das Ziel.

Eine ganz andere Art des Wanderns erschließt sich einem im Hinterland des Attersees beim »Wandern mit der Taucherbrille«. Ein farbenfrohes Naturspektakel, die Gimbach-Kaskaden, die ganz in der Nähe von Weißenbach am Attersee Richtung Bad Ischl verborgen liegen, gilt es hier zu entdecken.

Für den ersten Akt des Familien-Abenteuers sind die Wanderschuhe die richtige Ausrüstung. Zu Fuß geht‘s vom Weißenbachtal aus hinauf zu den Gimbach-Kaskaden. Am Ende der fünf Kilometer langen Wanderung wird die Wanderausrüstung ein, und die Schnorchel-Ausrüstung und Neoprenanzug ausgepackt, um bachabwärts im prickelnden, glasklaren Wasser retour zum Ausgangspunkt zu schnorcheln. Fisch- und Erlebnisgarantie inklusive! 

Diese Tour kann allerdings nur bei entsprechenden Witterungsverhältnissen durchgeführt werden.

Informationen zur Tour gibt es unter
www.up-divecenter.at

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