Einfach Zugspitze!

Regionalität, Nachhaltigkeit, Mythen, Sagen und ein Wanderweg der Spitzenklasse.

Die Zugspitz Region – der touristische Zusammenschluss um Deutschlands höchsten Berg, umfasst die Alpenwelt Karwendel, Das Blaue Land, das ZugspitzLand, den Naturpark Ammergauer Alpen, sowie die Gemeinden Garmisch-Partenkirchen und Grainau. Eine Region, die das ganze Jahr über verbindet, was zusammengehört. Die zukunftsorientiert investiert, ohne dabei ihre Geschichte zu vergessen. Über 4000 Ferienunterkünfte und jährlich 3 Millionen Gäste zeugen davon. 

Kultur des Südens
Für die Einheimischen gehören sie ebenso dazu, wie für Gäste und Touristen: Kultur und Brauchtum sind eines der ganz großen Markenzeichen der Zugspitz Region. Was wäre der Süden Bayern ohne die Trachten, ohne die prächtigen Festtagsgewänder, auf welche die Menschen der Zugspitz Region zurecht so stolz sind?

Zu den Höhepunkten im Jahr gehören sicherlich die frühjährlichen Kirchenzüge an Fronleichnam, aber auch die Seeprozession am Staffelsee (ob die Termine dieses Jahr stattfinden, bitte beim Veranstalter erfragen), die festlich gekleidete Gläubige mit ihren kleinen Booten begleiten. Und in Murnau, wo die Monstranz mit dem Allerheiligsten zu den vier Altären im Ort getragen wird, die traditionsgemäß vor vier Brauereien errichtet werden. Am 15. August, zu Maria Himmelfahrt, werden bunte Sträuße aus Kräutern und Wiesenblumen in die Kirchen getragen. Mit ihnen wird der Segen der heiligen Maria erbittet. Im getrockneten Zustand hängen sie dann im „Herrgottswinkel“ und im Stall, um Haus und Hof vor Unglück zu schützen. Und auch am Ende des Sommers, wenn die Kühe, aber auch Schafe und Ziegen, aufwändig geschmückt von den Alpen getrieben werden, zeigt sich wieder, wie bunt und prächtig der Sommer der Zugspitz Region doch ist. 

© Zugspitz Region | http://www.inser-hoamat.de | Christian Stadler

Klimaschutz à la carte
Klimafreundliche Anreisemöglichkeiten. 2009 der Nachhaltigkeitspreis der Alpenkonvention für Deutschlands höchst gelegenes Natur-Informationszentrum an der Bergstation der Karwendelbahn. Naturschutzgebiete und Naturparks, die vorbildlich Landwirtschaft, Tourismus und Naturschutz unter einen Hut bringen. Die Zugspitz Region ist Vorreiter des neuen, sanften Tourismus – und fährt damit ausgesprochen gut! Kein Wunder also, dass man dieses Konzept auch auf den Tellern wiederfindet.

© Zugspitz Region | http://www.inser-hoamat.de | Christian Stadler

Panorama 2962. So nennt sich die neue Gipfeldestination auf dem Dach Deutschlands. Eine Einkehrmöglichkeit der Superlative, mit riesigen Panoramafenstern und feinster Küche auf wahrlich höchstem Niveau. Das Besondere daran: Hier oben, wie überall in der Zugspitz Region auch, gibt es das sogenannte Klimafreundliche Menü. Das Getreide: Dinkel aus der Region. Der Fisch: Forelle, Saibling oder Lachsforelle aus der Aufzucht der Fischerei Platzfisch in Mittenwald. Das Fleisch: Reh, Gams oder Rotwild, die ihr Leben in der Wildnis der Zugspitz Region verbrachten. Rindfleisch: vom Biobauer Mayr am Riegsee, beste Qualität aus dem blauen Land. Und nachhaltig noch dazu, denn der Bauer, der seine Tiere noch selbst zur Schlachtung begleitet, verarbeitet diese nur „nose-to-tail“. Das bedeutet, dass nur ganze Tiere verkauft werden, was sich in den Karten der Restaurants widerspiegelt. So bleibt nichts übrig, außer kurze Transportwege, eine effiziente Unterstützung der Landschaftskultur und die traditionelle Kulinarik der Zugspitz Region, die obendrein auch noch unglaublich lecker ist!

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Mythen erleben – Wege erwandern
Alle Winkel der Zugspitz Region haben eines gemeinsam. Uralte Legenden und Erzählungen, Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, mit mehr oder weniger wahren Hintergründen, aber immer einer ordentlichen Portion Mystik.

Da ist die Rede von wütenden Wilderern aus Grainau. Von übermütigen Kapriolen des Kaisers Maximilian dem II. Oder von Kaspar Schisler, der Pest und einem Gelöbnis, das bis heute die Pest fernhalten soll. Wer tiefer in die Welt der Sagen und Mythen eintauchen möchte, der kann sich auf eine sagenhafte Dorfführung auf mystischen Spuren durchs ZugspitzLand freuen. Henriette Schübel gilt als Expertin auf diesem Gebiet, wirkte sogar am Film „Alpgeister“ mit. Ihr Wissen entführt Jung und Alt in die düstere Welt, wo einst dunkle Gestalten ihr Unwesen trieben.

„Inser Hoamat“, ein echtes Stück Zugspitz Region, hier erdacht und hier gemacht. Produkte mit diesem Label
stehen für regionale Produktion, heimische Rohstoffe, traditionelle Herstellung und echte Unikate.

© Zugspitz Region | http://www.inser-hoamat.de

Friedlicher und freundlicher, geradezu meditativ geht es auf den Spitzenwanderweg zu. 200 Kilometer und insgesamt mehr als 6.800 Höhenmeter überwindet man auf seiner gesamten Länge. Aber keine Panik: Wer die Strecke nicht am Stück gehen möchte, wofür zwei Wochen veranschlagt sind, der teilt die Route in zwölf kleine Etappen. Optimal ist dabei die lückenlose Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, sodass beispielsweise jedes Wochenende eine Etappe gegangen werden kann. 200 Kilometer später hat man dann die einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften der Zugspitz Region erwandert. Vom Murnauer Moos, vorbei an Garmisch-Partenkirchen, mit alpinen Abstechern am Soiernhaus, übers Königshaus am Schachen, die wilde Höllentalklamm bis hin zu den herrlichen Bergwäldern bei Grainau. Wer die Route kennt, der versteht nur zu gut, warum der Spitzenwanderweg schon bald offiziell Deutschlands schönster Wanderweg werden könnte. Vergeben wird diese Auszeichnung von der Fachzeitschrift Wandermagazin, die unter 63 Bewerbern in der Kategorie „Mehrtagestouren“ den Spitzenwanderweg schon in die Endauswahl beförderte. Vielfältig, nachhaltig und immer wieder aufs Neue spannend. So repräsentiert sich nicht nur der Spitzenwanderweg, sondern gleich die gesamte Zugspitz Region. 

© Zugspitz Region | http://www.inser-hoamat.de | Christian Stadler

Autor: Benni Sauer

Titelbild: © Zugspitz Region | http://www.inser-hoamat.de | Christian Stadler

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