HANWAG – Aus Bayern in die Welt

Firmengründer Hans Wagner (rechts im Bild) an der alten Produktionsstätte in Vierkirchen, nördlich von München. Der Standort ist erhalten geblieben, die Produktion nur ein paar Meter im Ort umgezogen.

Sepp Wagner, der Neffe des einstigen Hanwag-Gründers Hans Wagner, hat einmal gesagt: „Es ist keine Frage, ob wir Bergschuhe nach allen Regeln der Handwerkskunst schustern. Das ist eine Tatsache!“ Mit dieser Haltung hat der Wagner Sepp Hanwag über vier Jahrzehnte geführt, geprägt, gestaltet – und damit den Grundstein für die globale Marke, die Hanwag heute ist, gelegt. Und so verwundert es kaum, dass Merkmale wie Qualität, Passform, Handwerkskunst, Zuverlässigkeit bei Hanwag noch immer in erster Reihe stehen, wenn es um die Produkte geht. Aber das Zeitlose ist eben immer irgendwie auch: zeitgemäß!

Seit 1921 und bis heute steht Hanwag für traditionelle Handwerkskunst in Kombination mit ausgereiftem technischem Know-How, kontinuierlicher Innovation, Langlebigkeit und Tradition. Seit fast 100 Jahren entstehen am Firmensitz in Vierkirchen bei München funktionale Berg- und Trekkingschuhe von höchster Qualität. Gemeinsam mit vielen erfahrenen Profi-Sportlern – Alpinisten, Trekkern und Bergführern – entwickeln die Hanwag Schuhmacher und -Designer innovatives Schuhwerk für den sportlichen Einsatz, perfektioniert bis ins kleinste Detail.

Die bayerischen Alpen und die Gebirge dieser Welt sind deren »Spielplatz«. Nicht nur deshalb liegt Hanwag das Thema Nachhaltigkeit am Herzen, sondern auch, weil die Schuhe noch in 100 Jahren getragen werden sollen. Folglich werden Rohmaterialien sehr selektiv und mit Rücksichtnahme auf Langlebigkeit und Qualität ausgewählt. Mit Lieferanten und Produktionspartnern arbeitet Hanwag unter Berücksichtigung kurzer Wege und hoher Umweltstandards ausschließlich innerhalb Europas.

Der Anfang 2018 verstorbene Sepp Wagner, Neffe von Hans Wagner, leitete und formte Hanwag über vier Jahrzehnte. Das, was ihm bei Hanwag besonders wichtig war – Qualität, Verlässlichkeit, Langlebigkeit – bildet bis heute den Kern der Marke.

Im bayerischen Vierkirchen, genau wie am firmeneigenen Produktionsstandort in Ungarn und beim jahrzehntelangen Exklusiv-Produzenten in Kroatien, fertigt Hanwag seine Berg- und Trekking-Stiefel ausnahmslos nach zwei handwerklich sehr anspruchsvollen Techniken: der gezwickten und der zwiegenähten Machart. Das macht Hanwag Schuhe robust, langlebig und vor allem wiederbesohlbar.

Höchstmögliche Sicherheit, hoher Gehkomfort, die bestmögliche Passform und ein hundertprozentiger Fokus auf die Funktionalität sind bei Hanwag seit jeher die tragenden Säulen des Erfolges. Egal wo in den Bergen man unterwegs ist, egal welche Bedingungen gerade herrschen und egal auf welchem Untergrund man sich bewegt – auf Hanwag Schuhe ist Verlass.

Der neue Ferrata II steht stellvertretend für einen modernen, leichten Klettersteig-Stiefel, dem es nicht an Gehkomfort mangelt.

Auch und gerade, weil sich Hanwag seit 1921 immer weiterentwickelt: Neue Techniken, Funktionen, Trends und Anforderungen haben ihre Spuren hinterlassen. Selbst wenn die Tradition gelebt und dieselben Werte bis heute verfolgt werden, treibt Innovation die Schuhentwickler und Mitarbeiter in Vierkirchen immer weiter an. Denn nach knapp 100 Jahren ist Hanwag eine globale Marke. Und egal, ob man damit auf ausgesetzte Gipfel, durch einsame Landschaften, andere Kulturkreise, pulsierende Metropolen oder auf einsame Berghütten geht – das Motto bleibt: Aus Bayern in die Welt.

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