High Five: Wandern in der Schweiz

Fünf Wander-Höhepunkte der Schweizer Berge

Schweizer Berge Highlight #1:
Die neunte Etappe des Jura-Höhenweges

Panorama von der Bergkette mit den Gipfeln Tête de Ran und Mont Racine © Switzerland Tourism | Andre Meier
Panorama von der Bergkette mit den Gipfeln Tête de Ran und Mont Racine © Switzerland Tourism | Andre Meier

Oberhalb des Lac de Neuchâtel im Westen der Schweiz. Bei dieser Etappe startet der Wandertag schon auf einer Höhe von 1200 Metern, trotzdem aber liegen lange 22 Kilometer vor uns. Der Jura-Höhenweg ist mit der Zahl fünf markiert und umfasst insgesamt ungefähr 300 Kilometer, für die zusammen 90 Stunden eingeplant werden können. Der Höhepunkt der neunten Etappe ist sicherlich die Bergkette mit den Gipfeln Tête de Ran und Mont Racine. Von dort können wir ein herrliches Panorama genießen, während die Felskanzel Tablettes einen atemberaubenden Tiefblick auf den Lac de Neuchâtel erlaubt.

Schweizer Berge Highlight #2:
Zu den ältesten Lärchen Europas

Herbstwanderung in Nendaz. © Bregaglia Engadin Turismo | Roberto Sysa Moiola
Herbstwanderung in Nendaz. © Bregaglia Engadin Turismo | Roberto Sysa Moiola

Der Wanderweg von der Bergstation Tracouet nach Haute-Nendaz führ t uns zu den größten und ältesten Lärchen Europas. Dank Seilbahnunterstützung starten wir auch hier bereits auf über 2000 Metern, am Lac Noir. Durch herrliche Wälder und entlang der längsten Suone des Wallis (das ist eine historische Wasserführung) erreichen wir nach etwa drei Stunden die imposanten Bäume. Mehr als 250 Lärchen, die zwischen 300 und 1000 Jahre alt sind. Damit man den »König von Balavaux« hautnah bestaunen kann, wurde extra ein Holzsteg angelegt.

Schweizer Berge Highlight #3:
Der Via Panoramica Val Bregaglia

Zwei Wanderer beim Aussichtspunkt auf der Via Panoramica Val Bregaglia beim Treppen hinunter laufen
Zwei Wanderer beim Aussichtspunkt auf der Via Panoramica Val Bregaglia. © Bregaglia Engadin Turismo | Roberto Sysa Moiola

Aussichtsreich geht’s durchs Val Bregaglia, besser bekannt als Bergell. Ganz im Süden der Schweiz, fast schon an der italienischen Grenze führ t uns diese Höhenwanderung über 14 Kilometer durch eines der abgeschiedensten Bergtäler der Schweiz. Vorbei am mächtigen Piz Badile und seiner berühmten Nordostwand. Über massive Granitplatten und kunstvoll angelegte Natursteintreppen. Der Zielort Soglio ist in jedem Sinne ein besonderes Schmankerl und wurde schon vom Maler Segantini als „Schwelle zum Paradies“ bezeichnet.

Schweizer Berge Highlight #4:
Die Vier-Seen-Wanderung

Fischer in Fischerboot auf dem Melchsee in der frühen Morgensonne. © Schweiz Tourismus | Nicola Fuerer
Fischer in Fischerboot auf dem Melchsee in der frühen Morgensonne. © Schweiz Tourismus | Nicola Fuerer

Die Zentralschweizer Alpen an sich stellen schon ein Highlight im Wanderherbst dar. Verknüpf t man aber die Berge noch mit den schillernden Seen dieser Region, entsteht eine grandiose Vier -Seen-Wanderung, die einzigartige Flora, bombastische Ausblicke und die typisch Schweizerische Bergwelt vereint. Von der Seilbahnstation Melchsee-Frutt führt dieser Weg über 15 Kilometer nach Osten, in Richtung des Titlis, wo wir nach etwa sechs Stunden den Trüebsee erreichen.

Schweizer Berge Highlight #5:
Hundert Täler und ein großer See

Wanderung auf den Corona dei Pinci mit Sicht auf den Lago Maggiore. © Switzerland Tourism | Tina Sturzenegger
Wanderung auf den Corona dei Pinci mit Sicht auf den Lago Maggiore. © Switzerland Tourism | Tina Sturzenegger

Zwischen Centovalli und dem Lago Maggiore ragt der Pizzo Leone empor. Vom Gipfel genießt man eine wunderbar kontrastreiche Aussicht in beide Landschaf ten. Im Osten des Berges liegt das kleine Örtchen Rasa. Startpunkt dieser Wanderung. Das autofreie Tessinerdorf, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, ist am besten mit der kleinen Seilbahn zu erreichen. Durch ausgedehnte Kastanienwälder erreichen wir nach 900 teils steilen Höhenmetern und fünf Stunden den Pizzo Leona. Hier öffnet sich auch erstmals der Blick auf den wunderschönen Lago Maggiore – 1500 Meter unter unseren Füßen.