Outdoor-History: ALPINA

1980 wurde ALPINA aus der Taufe gehoben. Als neue Marke sollte ALPINA mit neuen Konzepten und Ideen weitere Vertriebskanäle eröffnen und die Marktposition eines etablierten Unternehmens stärken. Die Marke entsprang dabei der Firma uvex, die schon früh Schutzbrillen für Sportler und Arbeiter entwarf. Schon 1936 beispielsweise, stattete Phillip M. Winter, der spätere uvex-Gründer, verschiedene Sportler der Olympiade in Berlin mit Schutzbrillen aus

Das Unternehmen startete dabei klein, anfangs nur mit acht Mitarbeitern, wovon drei Handelsvertreter waren. Ziel von ALPINA war es von Anfang an, Technologien mit aktueller Mode zu verbinden und eine neue Kategorie von Sportprodukten zu kreieren. Zuerst lag der Fokus auf trendigen Ski- und Sportbrillen. Das erste eigene Produkt von ALPINA war die Turbo Skibrille. Die erste Kollektion umfasste dabei sieben Skibrillen und drei Sportbrillen. 1985 dann die Einführung der Alpina Ski & Surf Shieldbrille (späteres Modell SWING), die meistverkaufte Sportbrille der Welt.

ALPINA feilte stetig weiter an innovativen und technischen Details, um die Ausrüstung zuverlässig weiterzuentwickeln. Anfang der 90er Jahre kamen Rad- und vor allen Dingen Skihelme mit ins Programm und ALPINA wurde zur Ganzjahresmarke. Auch setzte ALPINA weiter auf Sicherheitsausrüstung für Sportler. Neben Helmen und Brillen schützen heute auch Protektoren vor Verletzungen der Wirbelsäule. Sie sind leicht, elastisch, atmungsaktiv und komfortabel zu tragen: Kompromissloser Schutz!

ALPINA hat bis heute eine breite Produktpalette aufgestellt. Skihelme in unterschiedlichen Farbstyles, ultraleichte Enduro-Bikehelme mit einem Maximum an Sicherheit, Kinderhelme mit coolen Star-Wars-Motiven sowie Ski- und Snowboardbrillen mit QHM-Technologie. Bei Letzterer wurden die beiden Alpina-Top-Technologien Quattroflex und Hicon kombiniert, um eine neue Sicht im Schnee zu ermöglichen. Intelligentes Schutzequipment, das Unfälle verhindert, Gefahren minimiert und somit das Risiko senkt. Aber auch bei Alltagsgegenständen wird an die kleinsten Details gedacht. Lässige City-Radhelme, stabil konstruiert und trotzdem federleicht, die sich flexibel an alle Kopfformen anpassen lassen. Sonnenbrillen, vom Highend-Modell mit Panoramagläsern und photochromatischen Eigenschaften, die sich also den Lichtverhältnissen anpassen, bis hin zu wahren Klassikern, wie der Gletscherbrille, die sogar noch mit einem seitlichen Wind- und Blendschutz aus echtem Leder punktet: Die Palette ist breit gefächert!

Mittlerweile ist ALPINA stolze vierzig Jahre alt, wobei das Unternehmen in den vergangenen Jahren ein Re-Branding vollzog. Die Marke und ihre Produkte sollen inspirieren und ALPINA zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren – der neue Claim: „made to inspire.“

Das Wiederaufleben der ALPINA-DNA schafft also ein klares Profil und eine Fokussierung auf die eigenen Stärken. Die Entwicklung, die Kommunikation und der Schutz sollen dabei kompromisslos sein, die finalen Produkte auch mal polarisieren. Vor allen Dingen sollen sie aber begeistern und inspirieren. „made to inspire.“ richtet sich an Rad- und Skifahrer, möchte sie dazu inspirieren, Abenteuer zu erleben, bei denen sie ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen können. ALPINA kümmert sich dabei um den notwendigen Schutz und einen zeitgemäßen Style, sodass sich der Fahrer keine Gedanken um seine Sicherheit machen muss und seine Aktivität, den Moment, voll genießen kann. Egal, in welchem Umfeld er sich bewegt. 

Für die Zukunft arbeitet ALPINA daran, den ökologischen Fußabdruck zu optimieren und Lösungen für nachhaltige Sicherheitsprodukte zu schaffen. Bestes Beispiel dafür ist der PROLAN Protektor, der zur ISPO 2020 vorgestellt wird. Auf lange Sicht möchte ALPINA auch möglichst nachhaltig und innovativ produzieren, wobei die maximale Schutzfunktion und die Bedürfnisse des Nutzers dabei immer im Vordergrund stehen. ALPINA sieht seinen gesellschaftlichen Auftrag also noch nicht als erfüllt an: Helme und andere Produkte zum persönlichen Schutz sollten zu selbstverständlichen Lifestyle- und Alltagsgegenständen werden. Dafür arbeitet ALPINA tagtäglich an Equipment, das nicht stört, sondern inspiriert – und schützt!

ALPINA-MILESTONES

1981
TURBO Goggle kommt auf den Markt
1983
Die „SWING“ wird präsentiert und avanciert zur meistverkauften Sportbrille der 80er

1987
Die Lifestyle-Ikone M1 wird
erstmalig verkauft
1987
Market-Share 40% (in Deutschland)
1993
ALPINA erfindet die Quattroflex-Technologie – die erste Kontrastverstärkung in Brillen
1996
Entwicklung und Launch der ersten Größenverstellung bei Helmen (Run-System)
2004
Marktführer in Deutschland
2020
ALPINA feiert 40-jähriges Jubiläum
mit dem Launch der 5W1NG.

Text: Benni Sauer

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