Portrait: Alexander Huber

Schön. Und abgelegen. So lässt es sich aushalten, denke ich mir, als mein Blick über das Berchtesgadener Land schweift. Hier das wuchtige Göllmassiv. Dort der Untersberg. Ja, so lässt es sich aushalten.  Wenig später höre ich einen Wagen herauffahren. Alexander steigt aus, begrüßt mich gutgelaunt mit einem, wie erwartet kräftigen Händedruck und bittet mich, ihm zu folgen. Vorbei an knallbunten Spielsachen, Kinderfahrrädern und dem schönen, … Portrait: Alexander Huber weiterlesen

Wer darf was in freier Wildbahn?

Freeriden und Tourengehen boomt wie nie: Doch nicht alle, die ihre Dienste als Guide anbieten, haben auch die richtige Ausbildung dafür. Im besseren Fall ist das ärgerlich, im schlechteren Fall gefährlich. Immerhin arbeiten die verschiedenen Verbände inzwischen an Lösungen für einheitliche Standards. Die Valluga-Nordabfahrt am Arlberg ist für ihre Steilheit und Exponiertheit bekannt. Wer die Variante ins Pazieltal und weiter nach Zürs in Angriff nehmen will, kann das … Wer darf was in freier Wildbahn? weiterlesen

OSTSCHWEIZ: Green Ski – Stay safe

Flims, Laax, Falera. Drei kleine Graubündner Gemeinden – mit großen Zielen. Es ist ein strahlender Wintertag im Februar 2020 als ich am Crap Sogn Gion, dem Stein des heiligen Johannes, aus der Großraumgondel steige. Eiskalte Luft weht mir sanft um die Nase. Die Stimmung ist locker lässig und auf den Pisten viel Platz für die eigenen Schwünge. Ganz egal, ob oben auf dem Vorabgletscher, wo … OSTSCHWEIZ: Green Ski – Stay safe weiterlesen

Hightech gegen Lawinengefahr

Dem weißen Tod ein Schnippchen schlagen Die Zahl der Menschen, die regelmäßig in die Berge gehen, steigt stetig. Der DAV kann Jahr für Jahr mehr Bergfreunde für sich gewinnen, während der Skitourenhype auch dieses Jahr wieder ungehindert durch die Schneedecke gehen wird. Man könnte meinen, dass schlichtweg alles, was mit Bergsport zu tun hat, momentan steil bergaufstrebt. Doch das stimmt nicht ganz. (Titelbild: © PIEPS … Hightech gegen Lawinengefahr weiterlesen

Auf Eisenwegen

Sicher ahnte vor 150 Jahren niemand, dass Klettersteiggehen einmal eine boomende Bergsport-Disziplin wird. Wollte man, als man 1843 in der Steiermark Ringe, Seile und Metallstifte in den Fels des Dachsteins trieb, Macht demonstrieren? Das Unmögliche möglich machen? Oder wollte man vielleicht einfach nur den Gipfel erreichen?   Was auch immer die Menschen dazu veranlasste, heute sprießen Klettersteige fast schon wie Pilze aus dem Boden. Am … Auf Eisenwegen weiterlesen