Urlaub? Na, Öko!

Ihr habt zwar Lust auf einen umweltschonenden Urlaub, aber keinen Bock auf Verzicht?  Wir haben acht fantastische Regionen in den Alpen zusammengetragen, mit Unterkünften, die ökologisch-nachhaltig wirtschaften und trotzdem jede Menge Komfort bieten, den man sich für eine rundum-gelungene Auszeit wünscht. Vom energieautarken Naturhotel Leitlhof im Pustertal über ein Demeter-Bio-Weingut mit angeschlossenem Meditationshaus in der Steiermark bis zum Natur-Campingplatz im Nationalpark Vanoise. Hier ist für jeden Urlaubsgeschmack etwas dabei – inklusive Anreisemöglichkeit mit der Bahn. So geht Öko-Urlaub heute.
Autorin: Susa Schreiner


Naturhotel Leitlhof, Innichen, Pustertal/Italien
Das vollökologische Haus

Wie gut Ökologie und Wellness zusammenpassen, erlebt man im Naturhotel Leitlhof in Innichen/Hochpustertal. Das 4-Sterne-Superior-Hotel zählt zu den ersten energieautarken Hotels weltweit und ist GSTC zertifiziert (nähere Informationen siehe linke Seite). Das hoteleigene Holzheizkraftwerk ermöglicht einen klimaneutralen Hotelaufenthalt – ohne dabei auf Annehmlichkeiten wie einen ganzjährig beheizten Außenpool sowie eine Saunalandschaft verzichten zu müssen. Die thermische Energie und der Ökostrom werden mithilfe von Holz aus dem eigenen Wald im eigenen Heizkraftwerk erzeugt. Selbstverständlich setzt Hotelier Stephan Mühlmann und seine Frau auch bei den kulinarischen Genüssen auf Regionalität: Eier, Brot, Butter, Milch, Käse, Speck – hinter sämtlichen Köstlichkeiten steht eine Familie, ein Bauernhof oder eine Genossenschaft aus der unmittelbaren Gegend. On top zählt zum Naturhotel noch ein eigener Gemüsegarten sowie ein Bauernhof mit Angusrindern.

Wandertipp Leitlhof:
„Sextener Hüttenrunde“ – Der berühmteste Wanderweg in den Sextener Dolomiten inklusive atemberaubendem Blick auf die „steinerne Sonnenuhr“ von Sexten mit ihren Gipfeln: Elfer, Zwölfer und Einser sowie den Drei Zinnen. Die Rundtour verläuft durch das Fischleintal über die Talschlusshütte, die Zsigmondyhütte bis zur Dreizinnenhütte.

„Der Leitlhof war eines der ersten klimapositiven Hotels weltweit. Das eigene Heizkraftwerk ist so effizient, dass es sogar mehr als den benötigten Strom- und Wärmebedarf des Leitlhof erzeugt. Viele Food-Produkte für das Restaurant stammen aus eigener Landwirtschaft, zum Beispiel aus der Angus-Rinderzucht und dem Gemüsegarten. Außerdem zeichnet uns aus: die vielen langjährigen Mitarbeiter, die wunderbare Aussicht auf die Dolomiten und dass wir – dank unseres Shuttlebusses – den Gästen einen autofreien Urlaub ermöglichen können. Als Mitglied der Wanderhotels bieten wir optimale Bedingungen, um die Natur auf eigene Faust erkunden zu können.“
Stephan Mühlmann, Geschäftsführer Leitlhof

Kurz und knapp:

Hotelstandard: 4-Sterne-Superior

Wellness & Spa: 2000 Quadratmeter inkl. Panoramahallenbad,
beheizter Außenpool; Kneippbecken, Kräuter- und finnische Sauna, türkisches Dampfbad. Massage und Treatments

Anreise: Bahnhof Innichen – von hier kostenlose Abholung mit klimaneutralem Hotelshuttle.

Landschaft: Sextener Dolomiten mit Drei Zinnen, Elfer- und Zwölferkopf 

Ideal zum: Wandern und Biken – vieleTouren können ab/bis Hotel geplant werden, oder Sie nutzen den Hotelshuttle-Service.

Öko-Highlights: Mithilfe der Inbetriebnahme des eigenen Holzheizkraftwerks konnte der CO2-Ausstoß von 85,5 kg/pro Gast/pro Nacht auf 10,1 kg reduziert werden. Vergleichbare Hotels stoßen zwischen 120 bis 140 kg CO2/pro Gast/Nacht aus. In die hoteleigene Ökobilanz fließen: Heizung, Wäscherei, Strom, Lebensmittel, Shuttle-Kilometer und Geschäftsreisen ein. Die Zertifizierung erfolgt jährlich.

Infos unter: www.leitlhof.com


Forsthofalm, Leogang, Salzburg/Österreich
Vollholzhotel für vegane Yogafans

Hotelinhaber Markus Widauer hat mit der Forsthofalm 2008 das erste Vollholzhotel im Salzburger Land eröffnet. 2013 folgte die Angleichung des Stammhauses aus den 1970er-Jahren an das neue, nachhaltige Konzept. Themen wie Energiegewinnung durch Photovoltaik und Biomasse standen bei Widauer von Beginn an im Vordergrund. Genauso wie ein intelligentes Wasserkonzept zur Heißwassergewinnung, welches Widauer zusammen mit dem Umweltservice Salzburg umsetzte. Bei der Architektur dominieren klare Linien und ein puristisches Design – ideal für alle Yoga-Praktizierenden, die sich bei ihren Einheiten ganz auf das Wesentliche konzentrieren wollen, um Klarheit zu gewinnen. Im Biohotel stehen dreimal täglich Yogastunden auf dem Plan. Darüber hinaus können besondere Yoga-Retreats gebucht werden. Abgerundet wird das Konzept durch vegane Speisen, die neben regionalen Gerichten, selbstverständlich von einem veganen Koch frisch zubereitet werden.

Kurz und knapp:

Hotelstandard: 4-Sterne-Superior

Wellness & Spa: 1000 Quadratmeter Sky-Spa inkl. beheiztem Rooftop-Pool. Sole-Dampfbad, Infrarotsauna, 
Kräuter- und finnische Sauna. Aquafit- und Yoga-Kurse. Treatments und Massagen.

Anreise: Bahnhof Leogang (von hier aus kostenlose Abholung mit dem Hotelshuttle)

Landschaft: Steinberge, Kaisergebirge, Kitzbüheler Alpen

Ideal zum: Wandern, Biken, Yoga

Öko-Highlights: Vollholzhaus aus mondgeschlagenen, heimischen Bäumen. Anstelle von Leim und Metall halten 210.000 Holzdübel die Massivholzwände zusammen. Niedrig-Energie-Bauweise mit Naturklimaeigenschaften:
Wärmedämmung im Winter und kühlende Eigenschaften im Sommer. Reizarmes Raumklima, das sehr gut hochfrequente Strahlung abschirmt, dank dem Naturstoff Holz.

Infos unter: www.forsthofalm.com


Demeter Weingut Tauss, Leutschach, Steiermark/Österreich
Für Genießer

Idyllischer geht es kaum, denn das Bio-Weingut liegt inmitten von Weingärten in der Südsteiermark. Ruhe und Beschaulichkeit prägen das Bild – der ideale Ort um vom hektischen Alltag für eine gewisse Zeit zu entfliehen. Das kleine Weingut bietet Winzerzimmer (Weiß- oder Rotweinzimmer) sowie ein Winzerhaus für zwei Personen zur Miete an. Rucksäcke, Thermoskannen, Trinkflaschen und Wanderstöcke stehen allen Gästen leihweise zur Verfügung. Abgerundet wird das Angebot durch einen kleinen Außenpool mit herrlichem Blick ins Grüne. Definitiv eine Besonderheit: Das Haus der Stille, für die eigene Yoga- und Meditationspraxis. Und natürlich spielt auch der selbstgekelterte Wein in Demeter-Bioqualität eine große Rolle.

Die südsteirische Weinstraße feiert am 15. Oktober 65-jähriges Jubiläum und legte damals den Grundstein für eine touristische und wirtschaftliche Entwicklung der Region zwischen Ehrenhausen und Leutschach. An der 21 Kilometer langen Themenstraße können neben Weinbaubetrieben Rebhänge, Kürbisfelder und Streuobstwiesen besucht werden. www.suedsteirischeweinstrasse.at

„Ich sehe mein Handwerk als Weinbauer im Wahrnehmen der Natur und in dem respektvollen Umgang mit der Mineral-, Pflanzen-, Tier- und Wasserwelt. Aus dieser Kraft heraus entstehen Weine, die all das enthalten, was für sie von Natur aus vorgesehen ist. Sie sind eine lebendige, authentische Essenz. Meine Intervention besteht darin, die Weine in ihrem Werden zu begleiten, sie in ihrer Eigenständigkeit zu bestärken, ihnen ihre Ecken und Kanten für einen gelungenen Reifungsprozess zu lassen. Sie sind inspirierend und fordernd zugleich. Solcherart handwerklich geschaffene Weine haben ihre eigene Dynamik, bereiten Genuss und erfreuen die Seele. Unser Naturwein ist der schöpferische Ausdruck von Mensch und Natur.“ Roland Tauss

Kurz und knapp:

Hotelstandard: Keine Sterne, dafür Austria-Bio-Garantie Wellness & Spa: Saunahaus wahlweise als finnische Sauna oder Sanarium einsetzbar. Außenpool (April bis Oktober). Lomi-Massage und Nuad-Thai-Massagen.

Anreise: Über Graz, Regionalbahn nach Ehrenhausen. Von hier mit dem Weinmobil zum Weingut suedsteirischeweinstrasse.com/de/weinmobil  

Landschaft: Naturpark Südsteiermark, Südsteirische Weinstraße

Ideal zum: Radwandern, Genießen und Kultur erleben

Öko-Highlights: Der Weinbau in Demeter-Qualität: reinste biologische Anbauweise und Verarbeitung der Trauben. Gräser, Blumen und Wildkräuter bleiben entsprechend im Weinberg erhalten.  

Infos unter: www.weingut-tauss.at


Bio-Hotel Pausnhof, St. Oswald, Bayer. Wald/ Deutschland
Für Bio-Puristen

Tradition und Natur – dafür steht der Bayerische Wald, der Pausn-hof im Klosterort St. Oswald vereint beides auf eine ganz unangestrengte Art und Weise. Die Architektur und das Design spielen mit Gegensätzen: Der luxuriöse Pool mit seinen streng ausgerichteten Sonnenschirmen, erinnert an ein Luxus-Spa-Hotel irgendwo in Asien, wenige Meter daneben grasen Kühe vor einer typisch bayerischen Kulisse. Deutschlands erstes Biohotel (2001 gegründet) lebt und liebt Spannungen – aber immer alles 100 % Bio.

„Den Pausnhof im Herzen des einstigen Klosterorts Sankt Oswald bewirtschaftet unsere Familie bereits seit 600 Jahren – heute genauso sorgsam wie damals. „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“, sagte einst der Komponist Gustav Mahler. Wir sind stolz, unser Brennen im Respekt vor der Schöpfung und für den sorgsamen Umgang mit der Natur und ihren Produkten auch in unseren Töchtern entfacht zu haben.“
Pausnhof, Familie Simmet 

Kurz und knapp:

Hotelstandard: 4 Sterne

Wellness und Spa: Naturschwimmteich, Kräuterdampfbad, Bio- und finnische Sauna. Großes Angebot an  Treatments und Massagen

Anreise: Bahnhof Rosenau (bei Grafenau), weiter mit dem Shuttle zum Hotel

Landschaft: Nationalpark Bayerischer Wald 

Ideal zum: Wandern, Biken, Wellnessurlauben

Öko-Highlights: Hoteleigener Bauernhof, der Pausnhof, der bereits seit 600 Jahren bewirtschaftet wird. Nach strengen Bio-Richtlinien grasen hier Pinzgauer Rinder, Waldschafe, schnattern Enten und Gänse. In der Streuobstwiese verströmen Apfel-, Birnen und Quittenbäume ihren betörenden Duft. Ausstattung aus heimischem Holz, handgeschreinert.

Infos unter: www.pausnhof.de


Chesa Valisa, Kleinwalsertal, Vorarlberg/Österreich
Für Ayurveda-Anwender

1507 wurde das Stammhaus als sogenanntes „gestricktes Holzhaus“ gebaut – über 500 Jahre später hat sich aus dem ehemaligen Bauernhof ein klimaneutrales Biohotel entwickelt, der Kern ist geblieben. Das Chesa Valisa ist in Vorarlberg Vorreiter der Biohotel-Bewegung – die 14.(!) Generation der Familie Kessler übernimmt diese Philosophie und dehnt sie noch weiter aus. Und so können Gäste mit gutem Gewissen eine Runde im beheizten Außenpool nach einer langen Wanderung drehen und die Landschaft tief in sich aufsaugen. Wer sich ayurvedisch ernährt, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten, denn auf der Karte steht jeden Tag ein ayurvedisches Menü sowie ein Trennkostmenü zur Auswahl.

„Die Natur hat bei uns überall die Möglichkeit ins Haus hineinzukommen bzw. die Gäste können überall ins Freie gelangen. Wir haben insgesamt 17 Ein- und Ausgänge!“
Sieglinde Kessler, Chesa Valisa

Kurz und knapp:

Hotelstandard: 4-Sterne

Wellness & Spa: 1.200 Quadrameter umfassender AlpinSpa mit Bio- und finnischer- Sauna, Laconium sowie ganzjährig beheiztem Außenpool. Spezialisiert auf ayurvedische Behandlungen.

Anreise: Bahnhof Oberstdorf, weiter mit dem für Hausgäste kostenlosen Walserbus (Ticket wird vom Hotel vorab zugeschickt) bis zur Haltestelle Walserhaus/Hirschegg. Von hier sind es noch 300 Meter bis zum Hotel, auf Wunsch steht ein Shuttleservice zur Verfügung.

Ideal zum: Wandern, Genießen und fürayurvedische Behandlungen

Öko-Highlights: Ökostrom aus Wasserkraft und eigenen Solaranlagen, Warmwassergewinnung mithilfe von Fernwärme, erzeugt durch Holzhackschnitzel von Walser Bauern. E-Bikes für Gäste und Mitarbeiter. Die Poolreinigung erfolgt anstatt mit Chlor mit ionisiertem Salz. Wer in seinem Urlaub auf das eigene Fahrzeugverzichtet, bekommt als Dankeschön bei der Abreise einen Bio-Bergkäse als Anerkennungfür den persönlichen Beitrag zum Umweltschutz.

Infos unter: www.naturhotel.at   


Biohotel Pennhof Barbian, Eisacktal/Italien
Mit erlebbarem Bauernhof-Flair

Urlaub machen wo Hund und Esel sich pudelwohl fühlen. Auf dem Biohof hoch über dem Eisacktal leben neben Esel Emil und Hund Felix auch noch Sterni, die Hofziege sowie die beiden Hängebauchschweine Bob und Rita sowie allerhand Federvieh. Ein Eldorado für große und kleine Tierfans. Mindestens genauso schön: Ein Bad im Außenpool mit dem atemberaubenden Blick auf die schroffen Dolomitengipfel der Schlerngruppe. Ebenfalls ein Seelenstreichler: Die abendlichen 4- bis 5-Gänge-Menüs mit Bioprodukten aus dem hauseigenen Gemüsegarten sowie Biofleisch und Eiern aus der eigenen Aufzucht.

Kurz und knapp:

Hotelstandard: Keine Sterne, dafür geprüfte Bio-Qualität

Wellness & Spa: Außenpool

Anreise: Bahnhof Waidbruck/Ponte Gardena von hier Shuttleservice zum Hotel (gegen Gebühr)

Ideal zum: Wandern, Biken, Klettersteiggehen


Öko-Highlights: Fast alle Produkte kommen aus der eigenen Hofproduktion. Was dazugekauft werden muss, kommt von kleinen Betrieben in der Region. Elemente wie Lehm, Zirben- und Lärchenholz kommen primär zum Einsatz. Betten sind frei von Metallen. Matratzen aus Zellulose. Optional kann im Zimmer dasW-LAN abgeschaltet werden, zur Vermeidung von elektromagnetischer Strahlung.

Infos unter: www.pennhof.com


Biohotel Eggensberger, Hopfensee, Allgäu/Deutschland
Für Heimatverliebte

Als echtes Allgäuer Outdoormagazin finden wir: Man muss nicht in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt. Warum nicht mal in der Heimat Urlaub machen und Orte kennenlernen, wo man vielleicht noch gar nie war. Der Hopfensee beispielsweise gilt als Riviera des Allgäus – ideal für einen Badeurlaub inklusive Wander- und Radparadies, Schlösser- und Kini-Mythos sowie Mikro-Anreise. Mit der Bahn ab Kempten ist man in gut eineinhalb Stunden da – Kostenpunkt pro Person um die 18 Euro. Da kann man sich dann getrost ein 4-Sterne-Biohotel wie das Eggensberger gönnen.

Wandertipp vom Biohotel Eggensberger:
Den Hügel hinter dem Hotel hoch, bis zum Aussichtsweg in den Hopfener Wald. Dort geht es in einer gemütlichen Waldwanderung zur Ruine der Hopfener Burg – der ältesten Steinburg des Allgäus. Von dort hat man einen herrlichen Blick über den See, die Bergkette bis hin zu den weltbekannten Königsschlössern. Tipp: Abends zum Sonnenuntergang hoch spazieren und den einmaligen Blick auf die Burgruinen Frey- und Eisenberg im Westen genießen.

Kurz und knapp:

Hotelstandard: 4 Sterne

Wellness & Spa: 1600 Quadratmeter inkl. Schwimmteich, Hallenbad, verschiedenen Saunen. Therapiezentrum, Medical Wellness sowie verschiedene Massagen und Treatments

Anreise: Bahnhof Füssen, von hier mit dem Taxi ins Hotel. Bei Vorlage des Bahntickets wird die Taxigebühr erstattet.

Ideal zum: Wandern, Biken, Baden

Öko-Highlights: Hauseigenes Blockheizkraftwerk für Strom- und Wärmeerzeugung – aus landwirtschaftlichen Abfällen und Speiseresten, auch aus der eigenen Hotelküche. 1.000 Quadratmeter Solarfläche (Deutschlands größte Anlage in der Hotellerie). Wärmerückgewinnung von Schwimmbad, Kühl- und Lüftungsanlagen. 6,56 kg CO2 pro Gast/Übernachtung

Infos unter: www.eggensberger.de


Wald-Glambing, Bozel en Vanoise/Frankreich
Für Bergfexe und Waldbader

Tagsüber die einzigartige Szenerie der 3.000er-Gipfel in den französischen Alpen genießen und abends am Lagerfeuer sitzen und Tofu oder Wurst grillen. Seine eigene Hütte im Bergurlaub beziehen, samt Außenpool mit Panoramablick. Der Wald-Campingplatz in Bozel en Vanoise vereint alles das und achtet dabei noch auf die Umwelt und stärkt die heimische Wirtschaft. Auch eine Anreise mit der Bahn ist möglich, ab Kempten ist man mit dreimal umsteigen und 10,5 Stunden Reisezeit fast am Ziel. Die letzten Kilometer gehen nur mit dem Taxi. Vor Ort Leih-E-Bike mieten und die Berge erobern.

Kurz und knapp:

Hotelstandard: Luxus-Campingplatz

Wellness & Spa: Außenpool

Anreise: Bahnhof Moutiers-Sains-Brides-les-Bains (13 km von Bozel entfernt) von hier mit einem Taxi zum Campingplatz.

Landschaft: Nationalpark Vanoise (1963 als erstes französisches Schutzgebiet gegründet)

Ideal zum: Bergsteigen, Wandern, Biken, Waldbaden

Öko-Highlights: Die Unterkünfte werden auf Stelzen und Pfählen gebaut, zur Vermeidung von Erdarbeiten und einen spurlosen Rückbau. Die Holzkonstruktionen bestehen aus Lärchen aus den französischen Alpen. Die Chalets werden von einer Huttopia-Tochter nur 15 Kilometer von der Firmenzentrale entfernt gefertigt. Die Rohstoffe stammen zu 80 Prozent aus Frankreich. Zero-Waste: Auf Huttopia-Campingplätzen werden keine Plastikflaschen verkauft. 

Infos unter: www.europe.huttopia.com/de


GSTC
Global Sustainable Tourism Council

International anerkannte Zertifizierung, das Audit findet nach strengen Richtlinien alle zwei Jahre statt. Die GSTC-Kriterien wurden von einer Koalition aus 40 Organisationen entwickelt und definieren die Leitprinzipien und Mindestanforderungen für einen sozial-, wirtschaftlich-, kulturell- und ökologisch-nachhaltigen Tourismus. Die Kriterien basieren auf vier grundlegenden Konzepten: Wirkungsvolle Planung der Nachhaltigkeit; Maximierung des sozialen und wirtschaftlichen Nutzens für die örtliche Bevölkerung und Minimierung negativer Auswirkungen; Bereicherung des kulturellen Erbes, Maximierung seiner Nutzung und Minimierung von negativen Auswirkungen; Verringerung der negativen Auswirkungen auf die Umwelt und Maximierung des Nutzens für die Umwelt.


Verein Bio Hotels

Bereits seit fast 20 Jahren vereint der Verein Bio Hotels eine nachhaltige Lebensphilosophie. Mittlerweile haben sich rund 90 Betriebe aus sechs europäischen Ländern zusammengeschlossen – der einzige Zusammenschluss ökologischer Hotels mit Bio-Garantie. „Wir arbeiten von Beginn an mit den besten regional-saisonalen Lebensmitteln aus zertifizierter Bio-Landwirtschaft. Auch 100 % Ökostrom, zertifizierte Natur- oder Bio-Kosmetik, recyceltes Papier, Plastikvermeidung und CO2-Optimierung gehören zu unserem Selbstverständnis.“  (Verein Bio Hotels)

Mehr Informationen unter: www.biohotels.info


Titelbild: © Markus Spiske

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