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10 Tipps für dein perfektes Bergfoto!

Ein gutes Gefühl: Die Erinnerung ist im Kasten. Der Moment festgehalten. Die Stimmung gespeichert. Fotografieren ist heute selbstverständlich geworden, auch in den Bergen. Doch für das perfekte Bergfoto braucht es mehr als nur einen schnellen Druck auf den Auslöser. Oft genügen schon ein paar kleine Tricks, um aus einem langweiligen Standardbild, ein echtes Meisterwerk zu machen. Und das Gute: Viele dieser Regeln gelten für alle – egal ob du mit dem Smartphone oder mit der Spiegelreflexkamera in die Berge ziehst.

Tipp 1: Regeln beachten!

Dir gefällt das Panorama? Du möchtest den Ausblick einfangen? Nichts anderes ist die klassische Landschaftsfotografie – fast! Denn das perfekte Bergfoto kostet Zeit. Nicht viel, oft nur wenige Sekunden. Aber die haben es in sich: Atme durch, genieße den Moment und erinnere dich dann an die Regeln. Dabei kann ein Stativ unterstützend wirken. Es hilft nicht nur später bei der Wahl des richtigen Bildausschnitts, sondern entschleunigt von Anfang an den Prozess. Hat man sich erst einmal angewöhnt langsam und achtsam an das nächste Motiv zu gehen, hat man den ersten Schritt bereits geschafft.


Tipp 2: Regeln brechen!

Es gibt Regeln, die auf nahezu jedes Motiv anwendbar sind. Trotzdem aber gibt es nicht die eine Regel, die jedes Motiv perfekt macht. Oft müssen Regeln gebrochen werden. Fotografie ist ein unglaublich facettenreiches Hobby, in dem es darum geht, seinen eigenen Weg zu finden. Denke also daran die Regeln zu beachten, wo immer du es für richtig hältst. Lasse sie aber nicht deinen Stil bestimmen. Probiere neue Dinge, interpretiere die Regeln neu, breche aus. So entsteht Kreativität!

Tipp 3: Hoch- oder Querformat?

Klingt banal, ist aber wichtig: Hast du dein Motiv gefunden, entscheidest du zuerst, ob es sich eher für ein hoch- oder mehr für ein querformatiges Foto eignet. Oft wird diese Entscheidung intuitiv richtig getroffen. Aber eben nicht immer. Hilfreich ist dabei das Einrahmen des Hauptmotivs. Anfänger nehmen dazu Daumen und Zeigefinger beider Hände und umrahmen das Wunschmotiv. Eine hilfreiche Übung in vielerlei Hinsicht, beispielsweise um sich anzugewöhnen von Anfang an auf einen geraden Horizont zu achten. Mit ein wenig Training funktioniert diese Übung bald auch schon ganz ohne Finger. So werden der richtige Bildausschnitt und das passende Format zuverlässig und bewusst gefunden. 

Tipp 4: Drittel-Regel

Das klassische Bergfoto besteht aus zwei Teilen: Berge. Und Himmel. Nur selten (siehe Regel 2) ist es ratsam, die Horizontline exakt durch die Bildmitte verlaufen zu lassen. Eine ästhetische Lösung bietet dagegen fast immer die Drittel-Regel: Teilt man den Bildausschnitt in drei horizontale Felder, sollte der Horizont entweder auf der oberen, oder der unteren Feldgrenze liegen. Gerade aber in den Alpen, wo Horizonte glücklicherweise nur selten eben sind, kann es jedoch schwer werden diese Regel umzusetzen. Dann hilft es, die Regel auch in der Vertikalen einzusetzen, genannt Goldener Schnitt. Dabei wird das Highlight des Bildes (höchster Gipfel, Gipfelkreuz, Person) in einem der vier Schnittpunkte der horizontalen und vertikalen Feldgrenzen positioniert. So entsteht ein ausgewogener Bildaufbau.


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